500 Menschen kommen zum ersten Open-Air-Konzert

Von: anna
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Die Band „Glenrock” aus dem
Die Band „Glenrock” aus dem Selfkant war der Topact beim ersten Open-Air-Konzert in Kempen. Foto: anna

Heinsberg-Kempen. Von Null auf 500! Was sich die Organisatoren des ersten Open-Air-Konzerts in Kempen zwar erträumt, aber niemals erwartet hatten, wurde wahr: Das Wetter spielte mit nach viel Regen am Vortag, und so zog es tatsächlich rund 500 Musikfreunde auf den Aschenplatz neben dem Sportplatz.

Rund 60 freiwillige Helfer hatten ihn in eine kleine Zeltstadt verwandelt, mit einer überdachten Bühne und Stehtischen in der Mitte des Platzes. Dabei hatten die Fußball- und Karnevals-„Profis” vom FC Eintracht und von der KG Kemper Gröne als „Newcomer” in puncto Konzertmanagement auch an viele Kleinigkeiten gedacht. Sogar für eine Beleuchtung des gleich nebenan gelegenen Parkplatzes hatten sie gesorgt.

Eisbrecher des Abends war die Band Workshop. Von wegen Eisbrecher: Die ersten Musiker des Abends sicherten sich schon beim Soundcheck richtig viel Beifall, noch bevor Moderator Guido Peters sie und die Besucher überhaupt begrüßen konnte.

Was die beiden Kempener Vereine als Veranstalter verbinde, sei die Farbe Grün, erklärte er. „Die Kemper Gröne haben sie im Namen, der FC Eintracht auf den Trikots. Was lag da näher als gemeinsame Sache zu machen auf der grünen Wiese?”, fragte er eher rhetorisch und gab der Veranstaltung dann ihren eigenen Namen, in dem er nur noch vom „Rur-Wurm-Open-Air” sprach. Sein Dank ging nicht nur an die vielen Helfer, sondern auch an die insgesamt 24 Sponsoren, die das neue Projekt unterstützten.

Dann gehörte die Bühne erst einmal wieder der Lebenshilfe-Band. Sie präsentierte sich nicht nur überaus ansprechend mit ihren gecoverten Songs. Mit ihrer Eigenkomposition „Auf gehts!” begeisterte sie ihr Publikum vollends. Die Frage, warum die zweite Gruppe des Abends „13 Steps to Cellar” heißt, klärte sich mithilfe des Moderators ganz einfach: 13 Stufen sind es zum Keller des Pfarrheims, in dem die Schierwaldenrather Band sich zu ihren Proben trifft.

Nachdem sie mit „Breakfast at Tiffanys” ihr Programm eröffnet hatten, ging ihr Dank an die musikalischen Vorgänger auf der Bühne, „weil sie den Abend so toll eröffnet haben”. 15 Minuten Umbau waren dann notwendig für Glenrock aus dem Selfkant. Mit dem Klassiker von Pink Floyd („Another Brick in the Wall”) setzte die Band die Marke für den „rockigen” Ausklang des Abends.

Frontmann Willi Weindorf ging nicht ohne großes Lob für die beiden veranstaltenden Vereine von der Bühne. „Stellt euch vor, heute wäre gestern”, erinnerte er an den Vortag, „wo hier im Pratsch” alles aufgebaut worden war. „Die Veranstaltung hat Potenzial”, so sein eindeutiges Fazit. „Ich denke, dass wir uns hier nicht zum letzten Mal gesehen haben.”
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