40 Jahre alt - und trotzdem jung geblieben

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Hückelhoven. In diesem Jahr feiern die Belgisch-Niederländisch-Deutschen Filmtage in Hückelhoven ein Jubiläum: Sie finden zum vierziigsten Mal statt. Somit kann man sicherlich schon von einer Tradition sprechen, wenn sich an jedem dritten Novemberwochenende im Jahr die Aula des Gymnasiums in ein Lichtspielhaus verwandelt.

Die Ausrichtung der Veranstaltung erfolgt in Kooperation zwischen dem Bundesverband Jugend und Film mit Sitz in Frankfurt, dem Huis van de Kunsten aus den Niederlanden, dem Jekino Belgien und der Stadt Hückelhoven. Finanziell unterstützt wird das Projekt „Filmtage” unter anderem durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Stiftung für Völkerverständigung der Kreissparkasse Heinsberg und der Stadt Hückelhoven.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, von Filmfachleuten ausgewählte Spiel- und Kurzfilmproduktionen aus den Teilnehmerländern anzusehen und im Anschluss die Filminhalte, zum Teil auch unter Beteiligung von anwesenden Schauspielern und Regisseuren, zu diskutieren. Dabei wird insbesondere Wert darauf gelegt, dass sich die „Kinobesucher” auch mit der Sprache und Kultur des Nachbarlandes auseinandersetzen.

Die angebotenen Filme werden daher ausschließlich im Originalton (mit Untertiteln) präsentiert.

Ins Leben gerufen hatte die Filmtage der 1982 verstorbene Reiner Keller, er war im Oktober 1970 der erste Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jugendfilmclubs. Bei der Erstauflage der Belgisch-Niederländisch-Deutschen Filmtage 1972 in Hückelhoven, war auch Gisela Münzenberg-Wiers mit dabei.

Alle Fäden in der Hand

Noch heute hat Gisela Münzenberg-Wiers alle Fäden der Filmtage in der Hand. Zu Beginn des Jahres 2011 erhielt sie für Ihr Engagement den Stiftungspreis „Begegnungen 2010” der Kreissparkasse Heinsberg.

Für die Jubiläumsfilmtage in diesem Jahr hat sich das Organisationsteam einiges einfallen lassen. So werden an den drei Tagen nicht „nur” aktuelle Filme aus den teilnehmenden Ländern zu sehen sein, sondern auch „Klassiker” die seit den 1970er Jahren einmal auf den Filmtagen zu sehen waren. So zum Beispiel Wim Wenders „Alice in den Städten” aus dem Jahr 1974 oder den beim Montreal Film Festival 2007 dreifach ausgezeichneten belgischen Film „Ben X”.

Startschuss für die 40. Belgisch-Niederländisch-Deutschen Filmtage ist am Freitag, 18. November, um 15 Uhr mit dem dritten Teil der erfolgreichen Kinderbuchadaption „Vorstadtkrokodile”. Wie die ersten beiden Teile, wurden einige Szenen des Films in und um Hückelhoven gedreht. Dieser Film ist wie alle anderen auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

Jeder spontane Besucher ist gern gesehen, ein Eintritt wird nicht erhoben.Offiziell werden die Filmtage dann am Abend mit einem Kurzfilmprogramm eröffnet.
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