Geilenkirchen - 3500 Besucher feiern im bayrisch geschmückten Awacs-Hangar

3500 Besucher feiern im bayrisch geschmückten Awacs-Hangar

Von: Markus Bienwald
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3500 Besucher stemmten am Samstagabend die Bierkrüge für die gute Laune und den guten Zweck. Zu wissen, wo man am Vorabend war, ist nicht unerheblich, da halfen natürlich Fotos am Oktoberfest-Erinnerungsstand. Drei Schläge brauchte General Karsten Stoye als Kommandant des Nato E3A-Verbandes, bis das Bier spritzend den Weg nach draußen fand. Foto: Markus Bienwald
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3500 Besucher stemmten am Samstagabend die Bierkrüge für die gute Laune und den guten Zweck. Zu wissen, wo man am Vorabend war, ist nicht unerheblich, da halfen natürlich Fotos am Oktoberfest-Erinnerungsstand. Drei Schläge brauchte General Karsten Stoye als Kommandant des Nato E3A-Verbandes, bis das Bier spritzend den Weg nach draußen fand. Foto: Markus Bienwald
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3500 Besucher stemmten am Samstagabend die Bierkrüge für die gute Laune und den guten Zweck. Zu wissen, wo man am Vorabend war, ist nicht unerheblich, da halfen natürlich Fotos am Oktoberfest-Erinnerungsstand. Drei Schläge brauchte General Karsten Stoye als Kommandant des Nato E3A-Verbandes, bis das Bier spritzend den Weg nach draußen fand. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Bei jedem Oktoberfest geht es immer auch um Zahlen. Die wichtigste ist dabei die kleinste Ziffer, denn je näher derjenige, der den Schlag zum ersten Fassanstich vollführt, an der Eins ist, umso besser. So zumindest die landläufige Meinung.

„Ich habe es beim letzten Mal schon beim ersten Schlag geschafft“, erzählte der Kommandeur der Nato-Airbase, Brigadegeneral Karsten Stoye, noch vor dem ersten Schlag. Der Druck war also weg, da machte es wirklich nichts aus, dass der General in Anwesenheit seiner Chefin und Awacs-Kommandeurin General Dawn Dunlop dieses Mal drei Anläufe brauchte, bis der Hahn ganz im Fass war. Dem Jubel über die geglückte Mission „Fassanstich“ tat das keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Denn nachdem das Fass ein paar Liter der über 12.000 eigens für das 34. Oktoberfest auf der Base von der Brauerei Reiner aus Welz gebrauten Bieres spritzend freigegeben hatte, nahm die Gaudi ihren Lauf.

Mit dabei waren natürlich viele Ehrengäste, wie beispielsweise Geilenkirchens Bürgermeister Georg Schmitz, der seinem Zweitnamen „Schorsch“ zum ersten Mal in bayrischer Tracht Nachdruck verlieh, der bekennende Bayern-Fan und stellvertretende Bürgermeister von Übach-Palenberg, Peter Fröschen, Grotenraths Ortsvorsteherin Resi Hensen und MdB Wilfried Oellers. Die zweite Zahl des Abends war dabei auch ein Meilenstein. Denn wieder einmal war der Samstagabend beim Oktoberfest restlos ausverkauft.

3500 Menschen bedeutet das, gleichzeitig ist das für die Kameraden der Deutschen Unteroffizier- Kameradschaft (DUK), die jedes Jahr seit dem Beginn 1982 hinter der riesigen Festivität steht, eine ganze Menge an Organisation. „Wir haben alleine eine Woche gebraucht, um den Hangar zu schmücken“, berichtet Vorsitzender Alex Gieswein. Das hieß nicht nur Bänke schleppen, sondern auch die Fläche unterm Dach in einen weißblauen Himmel zu verwandeln.

Rings um die gut genutzte Tanzfläche wurden Bänke und natürlich die „Versorgungsstellen“ für Bier, Softdrinks, Wein und bayrische Schmankerln aufgebaut. Hier fühlten sich die Gäste richtig wohl. Sie tanzten schon früh auf den Bänken und genossen gleich nach dem Einzug die Musik der seit knapp zwei Jahrzehnten verpflichteten original bayrischen Spitzenband „Wülfershäuser“. Dabei ging es nicht nur in die volkstümliche Musik, auch aktuelle Hits und Rockklassiker brachten die Menschen im Hangar zum Tanzen. Das war natürlich auch für General Stoye eine echte Genugtuung. Bestens aufgelegt freute er sich über die gemeinsame Feier militärischer und ziviler Bediensteter mit den Gästen aus dem Umland und der Region. „Die lokalen Gemeinschaften unterstützen uns nach Kräften“, so Stoye, der die Bereitschaft der Menschen lobte, den Nato E 3 A-Verband in die Gemeinschaft aufzunehmen.

Gerade im vergangenen Jahr habe der Verband durch interne Veränderungen, aber auch durch herausfordernde Einsätze harte und gute Arbeit geleistet. Und nun könne man dies auch im Verbund mit der Gemeinschaft vor Ort feiern, schloss Stoye. Dass das sich auch in einer Zahl niederschlägt, war am Ende fast zu erwarten, denn immer sorgen die Männer von der DUK dafür, dass von jeder verkauften Maß und von jedem Hendl und allem anderen, was beim Oktoberfest umgesetzt wird, der Reinerlös immer auch den Menschen im Umland zugute kommt. 310.000 Euro sind so als Spenden bei den vergangenen 33 Auflagen geflossen, und sicherlich wird der fast schon sommerlich-laue Abend am Samstag wieder für ein gutes Spendenergebnis gesorgt haben.

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