Kreis Heinsberg - 3,3 Millionen Euro als Fördermittel für Kinderbetreuung

3,3 Millionen Euro als Fördermittel für Kinderbetreuung

Von: red
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Kreis Heinsberg. Die Landesregierung hat Zahlen für Investitionsprogramme zur Kinderbetreuungsfinanzierung bekanntgegeben. Im Rahmen der Landesinvestitionsprogramme stehen knapp 43 Millionen Euro zur Verfügung, im Rahmen eines weiteren Investitionsprogramms stellt der Bund für Nordrhein-Westfalen Mittel in Höhe von rund 243 Millionen Euro bereit.

Dadurch sollen zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder zwischen null Jahren und dem Schuleintritt entstehen können. Bei der Verteilung der Bundesmittel aus dem Investitionsprogramm für die Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020 werden für den Kreis Heinsberg und die kreisangehörigen Kommunen Fördermittel in einer Gesamthöhe von mehr als 3,3 Millionen Euro ausgewiesen.

Davon sollen auf die städtischen Jugendämter Erkelenz 587.852 Euro, ­Geilenkirchen 372.539 Euro, Heinsberg 563.327 Euro und ­Hückelhoven 579.591 Euro sowie auf das für die Städte Übach-Palenberg, Wassenberg und Wegberg sowie die Gemeinden Gangelt, Selfkant und Waldfeucht zuständige Kreisjugendamt 1.242.571 Euro. Die Verteilung der Mittel erfolgt nach der Zahl der Kinder bis unter sechs Jahre nach Stand vom 31. Dezember 2015.

Die beiden CDU-Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Heinsberg, Bernd Krückel und Thomas Schnelle, erklärten: „Die Landesregierung löst ihr Versprechen gegenüber der kommunalen Familie ein, die ­Gelder für Investitionen in die ­Kinderbetreuung nach einem transparenten Verfahren zu verteilen. Die Jugendämter erhalten durch die Finanzierungszusagen einen größeren finanziellen Spielraum. So wird in einer angespannten Finanzsituation bei der Kinderbetreuung Planungssicherheit für alle beteiligten Akteure geschaffen.“

Damit könnten die Jugendämter den Platzausbau der Kindertageseinrichtungen für Kinder vom Säuglingsalter bis zum Schuleintritt angehen, so die Abgeordneten weiter. Das werde den Bedürfnissen der Eltern gerecht. Auch die Erhöhung der Förderhöchstbeträge für Neubauten von 20.000 auf 30.000 Euro pro Platz sei „ein wichtiger Schritt, der den Einrichtungen und damit ganz konkret den Kindern zugutekommen wird“.

Der FDP-Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Heinsberg, Stefan Lenzen, stellte heraus, dass erstmals auch Maßnahmen zum Erhalt von Kita-Plätzen gefördert werden könnten. Dies ermögliche unter anderem auch die Durchführung notwendiger Sanierungsmaßnahmen. Lenzen begrüßte diese Öffnung für die Kindertageseinrichtungen: „Für viele Kitas fehlten in den letzten Jahren leider die Mittel für notwendige Sanierungsarbeiten zum Erhalt von Plätzen.

Auch aus den Kitas im Kreis Heinsberg gab es Problemmeldungen. Ich freue mich deshalb sehr, dass mit der neuen Richtlinie hier nun Abhilfe geschaffen wird und ein Teil des Budgets auch für Erhaltungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt wird.“ So könnten von den mehr als 3,3 Millionen Euro über 800.000 Euro für den Erhalt von Plätzen und damit auch für Sanierungen genutzt werden.

„Zusammen mit dem Kita-Rettungspaket, das im Familienministerium gerade erarbeitet wird, werden wir die Kitas deutlich finanziell unterstützen“, so Lenzen weiter. Zudem werde beim Förderzweck erfreulicherweise nicht mehr zwischen U3- und Ü3-Plätzen unterschieden. Dies erhöhe die Flexibilität und erleichtere so den Trägern die langfristige Planung einer Kindertagesstätte.

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