26 Senioren sehen auf einmal 15 Jahre jünger aus

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Viel Spaß hatten die Bewohner im Johanniter-Stift beim Schönheitsprogramm für Gesicht und Hände. Foto: ewl

Erkelenz. Erdbeere, Schokolade oder doch lieber Goldkaviar und Austern mit Champagner? Mit dieser Frage sahen sich die Bewohner des Johanniter-Stifts Erkelenz konfrontiert.

Allerdings handelte es sich nicht um kulinarische Genüsse, die da im Mehrzweckraum der Einrichtung serviert wurden, sondern um verschiedene Gesichtsmasken.

Und darum war die Entscheidung noch schwerer. Denn wer sich für die Erdbeermaske wie Elisabeth Krappen entschied, sah für zehn Minuten wie eine Geisha aus. Diejenigen, die die Schokoladenmaske wie Elfriede Gartler bevorzugten mutierten zu „Mohrenköpfen” oder „Pechmarie” und die Bewohner, die sich den „Luxus” Goldkaviar wie Maria Mantz auftragen ließen wurden zur „Goldmarie”.

Diese kosmetische Schönheitsbehandlung, zu der neben der Gesichtsmaske auch eine Handmassage gehörte, war ein Programmpunkt der Wohlfühlwoche, die der Soziale Dienst der Einrichtung organisiert hatte. Im Vordergrund stand das Wohl der Bewohner, die sich einmal so richtig verwöhnen lassen konnten. Der ein oder andere mochte sich da so fühlen, als wäre das Kosmetikstudio geradewegs ins Johanniter-Stift geholt worden.

An einem Nachmittag stand Fußpflege auf dem Programm und ein anderes Mal wurde gesundes Brot gebacken. Zudem gab es auch allerhand Informatives wie eine Inkontinenzberatung unter der Überschrift „Das Leid mit der Blase” mit Astrid Landmesser und alles zum Thema Erkältung. Doch das Schönheitsprogramm für Gesicht und Hände war der Renner.

26 Bewohner, weiblich wie männlich, fanden sich im Mehrzweckraum ein, um „schön” im Gesicht und an den Händen zu werden. Doch bevor Gaby Kerst vom Sozialen Dienst und Melanie Kentrat, Leiterin Sozialer Dienst, unterstützt von den Praktikanten Natascha Eppe und Sven Claaßen sowie Zivi Simon Grates zur „Tat” und damit zur kosmetischen Behandlung schritten, wurden Gesicht und Hände mit Massagen vorbereitet, die die Durchblutung anregten. Dann ging es los.

Die, die sich für eine Maske entschieden hatten, mussten die Sorten wählen. „Die Masken sind genießbar. Auf den Packungen steht sogar schmeckt lecker”, sagte Gaby Kerst lachend.

Und während Entspannungsmusik im Hintergrund erklang verwandelten sich die Bewohner nach und nach in „Geishas”, „Pechmarie” oder „Goldmarie” und das für ganze zehn Minuten. Dass dabei ständig gelacht wurde, war nicht verwunderlich. Selbst die, die sich der Verwandlung nicht unterzogen und sich lieber mit einer Handmassage mit wohlriechendem Öl verwöhnen ließen, sparten nicht mit lockeren Sprüchen über das Aussehen ihrer Mitbewohner.

Nachdem die Masken abgewaschen worden waren, waren sich alle einig, dass die Haut nun viel glatter wäre. „Jetzt sehe ich zehn bis 15 Jahre jünger aus”, kommentierte Maria Mantz. Und Elisabeth Krappen meinte, dass sich ihre Haut nun sehr gut anfühle.
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