Wegberg - 20. Open-Air-Festival wird wohl das letzte sein

20. Open-Air-Festival wird wohl das letzte sein

Von: cbo
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Die Gruppen Double You (unser Bild), Mrs. Bean und Ranzig heizten den Rockfans am zweiten Tag mächtig ein.

Wegberg. Summer of 69, Heaven, This time, das sind nur einige der bekannten Hits des kanadischen Rockbarden Bryan Adams. Die Coverband Adam Bryans ließ seine größten Hits beim 20. Open-Air-Festival des SC Wegberg an der Motte hinter der Ophovener Mühle lebendig werden.

Zwar wurden die original Stücke musikalisch etwas anders interpretiert, aber das Publikum zeigte sich begeistert.

Den Höhepunkt des Abends lieferte aber zweifelsfrei Pink Floyd Sound aus den Niederlanden. Die fünfköpfige Band brauchte sich nicht hinter ihren Vorbildern aus Großbritannien zu verstecken. Prägte Pink Floyd besonders in den 70er und 80er Jahren mit ihrer Musik eine Generation von Rockfans, so gelang es der Coverband für einen Abend diese einflussreichen Musikepochen wieder lebendig werden zu lassen.

Psychedelischer Rock gepaart mit Blues- und Jazzelementen ließen an ein Rockfestival größeren Ausmaßes erinnern.

Aber nur knapp 400 Besucher ließen sich am Eröffnungstag auf eine musikalische Zeitreise entführen.

Auch am zweiten Tag des Open-Air-Festivals konnten die erwarteten Zuschauerzahlen nicht erreicht werden. 150 Zuschauer erlebten bei Regenwetter die Rockbands Mrs. Bean, die sich den Rockhits der letzten zwanzig Jahre verschrieben hatten und Ranzig, die sich besonders auf Coversongs der deutschen Punkband Die Ärzte spezialisiert haben.

Auch die eigens hergerichtete Bühne in Großformat änderte nichts daran, dass die Zuschauerzahlen weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren.

„Die Wegberger Bevölkerung nimmt das Open-Air anscheinend nicht mehr an”, zog der Veranstalter und SC-Vorsitzende Manfred Vits Bilanz. Vorbei sind die Zeiten, als etwa Brings die Menschen in Begeisterung versetzte.

War laut Vits der Freitag noch recht verhalten gelaufen, entpuppte sich der Samstag als große Enttäuschung. Die Enttäuschung bei Vits ist gut nachzuvollziehen, denn von Seiten der Mitglieder des SC Wegberg muss jedes Jahr sehr viel Arbeit investiert werden, um solch ein Event auf die Beine zu stellen. 600 bis 700 Zuschauer waren als Messlatte gelegt worden. Diese Zahl wurde deutlich verfehlt.

Für Vits ergibt sich daraus die logische Konsequenz: „Das war wohl das letzte Mal.”
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