19. Euro-Jugend-Treff: „Die Jugend macht es den Politikern vor”

Von: agsb
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Kreis Heinsberg. Zur 19. Auflage vom Euro-Jugend-Treff hat Dr. Richard Nouvertné, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Heinsberg, ganz besonders herzlich eine Mannschaft aus Breteuil-sur-Iton begrüßt, war doch erstmals Frankreich mit von der Partie.

Auch dieser Euro-Jugend-Treff - von der Sparkasssen-Stiftung für Völkerverständigung in Zusammenarbeit mit der Sportjugend des Kreissportbundes Heinsberg und dem Badmintonverein Bad Bears Hückelhoven veranstaltet - fand mit dem Multi-Kulti-Fest sowie der Siegerehrung einen würdigen Abschluss.

Doris Grunert und Daniel Gisbertz von der Sportjugend moderierten dieses Fest in der Aula des Gymnasiums, kündigten zunächst die ungarische Mannschaft aus Komárom-Esztergom an. Da wurde atemberaubende Akrobatikkunst geboten. Schirmherr Hans-Josef Geiser, Vorsitzender des Stadtsportverbandes Hückelhoven, weilte viele Stunden während der Ostertage vor Ort und zog in seiner Rede ein positives Fazit. „Die Jugend macht es den Politikern vor, wie Europa gelebt wird und wie man Brücken schlagen kann”, so Geiser.

Die rumänischen Gäste aus Arad präsentierten zwei Volkstänze. Spaß pur war angesagt beim Nudelspiel der Teilnehmer aus Nettetal. Die französische Mannschaft veranstaltete zunächst ein Zuschauerquiz. Ein französischer Volkstanz motivierte zum Mitmachen. Es schien fast so, als würde ein großes Euro-Jugend-Musical aufgeführt. Die Gastgeber, die Bad Bears aus Hückelhoven, sorgten (mit Linnicher Verstärkung) mit ihrem Lied „Eine Tante aus Marokko” für Spaß.

Anschließend folgte mit der Siegerehrung des Badmintonturniers ein weiterer Höhepunkt. Zwar spielte das Ergebnis keine Rolle, dennoch wurden die Plätze eins bis sechs nach den Spielen errechnet. Sieger wurde Komárom-Esztergom vor Nettetal, Linnich, Arad, Hückelhoven und Breteuil-sur-Iton. Marie-Theres Jakobs-Bolten, Direktorin Vorstandssekretariat und Personal bei der Kreissparkasse, gratulierte den Siegern und überreichte jedem Teilnehmer das T-Shirt zum 19. Euro-Jugend-Treff. Ferner dankte sie besonders der Sportjugend und den Bad Bears; ein weiterer Dank ging an alle Helfer für ihr ehrenamtliches Engagement.

Schon die Eröffnungsfeier mit dem Einmarsch der Nationen in der Sporthalle am Parkhof war ein erstes Highlight. Ein großes Hallo galt Willi Engels, dem Vater des Euro-Jugend-Treffs.

Der Sport stand zwar im Mittelpunkt, doch die Jugendlichen hatten viel mehr auf dem Programm und im Sinn. Da gab es nicht nur die Dreiländerfahrt am Karfreitag. In lockerer Atmosphäre Kontakten zu knüpfen und Freundschaften aufzubauen und einfach schöne Tage mit Gleichaltrigen aus unterschiedlichen Nationen zu erleben - die Jugend lebte den Europagedanken vor.

Das deutsche Osterfest dürfte den Gästen in Erinnerung bleiben. Nicht nur durch das Osterfeuer und die Ostermessfeier, sondern auch durch das Ostereiersuchen und das anschließende „Antitschen” - all dies war für viele Neuland.

Wie sehr der Spaßfaktor eine Rolle spielte, zeigte die gemeinsame Disco mit einem Karaoke-Wettbewerb. Die Party endete erst in den frühen Morgenstunden. Und da die „müden Helden” am nächsten Morgen nur langsam aus den Federn kamen, hatte die Sportjugend ein besonderes Weckmittel auf Lager. Wasserpistolen waren ein optimaler Wachmacher, wobei die Revanche der Opfer im Laufe des Tages mit Wasserduschen folgen sollte.

„Ich bin zum neunten Male dabei und bin immer wieder begeistert. Hier sind echte Profis am Werk”, leuchteten die Augen des rumänischen Betreuers Franz Schmidt.
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