Heinsberg - 16 Menschen finden in Gangelter Einrichtung ein neues Zuhause

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16 Menschen finden in Gangelter Einrichtung ein neues Zuhause

Von: Anna-Petra Thomas
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Architekt Josef Viethen (recht
Architekt Josef Viethen (rechts) übergab den symbolischen Schlüssel für die neue Wohnstätte der Gangelter Einrichtungen an deren Leiterin Angelika Sassé, im Beisein von Dieter Erfurth, Geschäftsführer der Maria Hilf NRW gGmbH, zu der die Gangelter Einrichtungen gehören. Foto: anna

Heinsberg. An der Heinsberger Krankenhausstraße haben die Gangelter Einrichtungen Maria Hilf jetzt die neue Wohnstätte für Menschen mit geistiger Behinderung offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Auf knapp 600 Quadratmetern Wohnfläche bietet sie 16 Bewohnern in barrierefrei und behindertengerecht eingerichteten Einzelzimmern ein neues Zuhause.

Rund 100 Gäste, darunter natürlich auch die Bewohner und die Nachbarn der Wohnstätte, konnte Dieter Erfurth, Geschäftsführer der Maria Hilf NRW gGmbH, zu der die Gangelter Einrichtungen gehören, bei der Feier in dem im Garten aufgestellten Festzelt begrüßen. Der Standort sei bereits erprobt, erklärte er mit Blick auf das Gebäude neben der Wohnstätte, in dem die Gangelter Einrichtungen bereits seit fünf Jahren eine betreute Wohnform für Menschen mit geistiger Behinderung anbieten.

Sein Dank ging an alle Handwerker, Behörden und Architekten, die am Bau beteiligt waren. Schließlich wies er noch auf Besonderheit hin, dass das Gebäude über ein Blockheizkraftwerk verfügt, das Wärme und Strom für die Wohnstätte produziert. Davon erhoffe man sich sowohl eine Senkung der Betriebskosten als auch eine positive Auswirkung auf die CO2-Bilanz, führte er aus.

„Ein Projekt wie dieses liegt einem Bürgermeister am Herzen”, eröffnete Wolfgang Dieder sein Grußwort. Die Integration von Menschen mit Behinderung sei eine Kernaufgabe der Gesellschaft. „Dabei geht es nicht um Fürsorge, sondern um Teilhabe”, betonte er. „Und Sie arbeiten engagiert an Teilhabe!”

Für Städte wie Heinsberg sei es sehr schön, wenn Projekte wie diese neue Wohnstätte vor Ort verwirklicht würden. „Ich bin Ihnen wirklich sehr dankbar!”

Es sei Integration im wahrsten Sinne, wenn diese mitten in der Gesellschaft stattfinden könne, spielte er auf die Lage der Wohnstätte in der Innenstadt an. Bernd Schürmann, Leiter der Eingliederungshilfen für Menschen mit geistiger Behinderung der Gangelter Einrichtungen, berichtete, er habe schon von vielen der neu eingezogenen Bewohner gehört, dass ihnen die zentrale Lage ihres Zuhauses im Herzen der Kreisstadt prima gefalle. Bevor Diakon Thomas Hoff, Seelsorger in den Gangelter Einrichtungen, die neuen Räumlichkeiten einsegnete, übergab Architekt Josef Viehten den symbolischen, großen Schlüssel an Angelika Sassé, die Leiterin der Wohnstätte.

Für zauberhafte Kurzweil im wahrsten Sinne des Wortes sorgte zwischen den einzelnen Wortbeiträgen unter dem Motto „Music meets Magic” Stefan Güsgen aus Düsseldorf.
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