15 Prozent mehr Strom erzeugt

Von: hewi
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Erkelenz. Zufriedenheit hat bei der Generalversammlung der Erkelenzer Sonnenschein eG geherrscht, die sich die Förderung der Solarernegie verschrieben hat.

Die beiden derzeit von ihr betriebenen Anlagen auf den Dächern der Luise-Hensel- und Franziskusschule in der Erkelenzer Innenstadt erzeugen rund 15 Prozent mehr Strom, als bei der Inbetriebnahme errechnet wurde.

Eine dritte Anlage auf dem Gelände des städtischen Bauhofes soll folgen. Auch die Zahl der Genossenschaftler hat sich rapide entwickelt. Im Oktober 2008 hatten sich zwölf Gründungsmitglieder zusammengefunden. Heute sind es schon 83 Mitglieder, die sich an diesem von der Stadt Erkelenz initiierten genossenschaftlichen Model beteiligen. Die Stromproduktion konnte schon im Dezember 2008 aufgenommen werden.

Vorstandsmitglied Franz-Josef Peters bezeichnete die Sonnenschein eG als „gutes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement”, bei dem Stadt und Bürger gemeinsam ein positives Zeichen gesetzt hätten. Die Motivation zur Gründung der Sonnenschein eG war neben der Sorge um den Klimawandel die Suche nach Alternativen zu den fossilen Energieträgern.

So sei es zu dem Zusammenspiel gekommen, das die Erfolgsgeschichte der Genossenschaft präge. Die Stadt stellt die Flächen zur Verfügung, die ortsansässige psm Nature Power Service & Management das Know-how und die Volksbank die finanzielle Ausstattung. Im Vordergrund stehe nicht die Gewinnmaximierung, wie Peters betonte, sondern die Nachhaltigkeit der Stromproduktion über Generationen hinweg.

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