Kreis Heinsberg - 14 neue Familienpaten: Freude beim Caritasverband für die Region Heinsberg

14 neue Familienpaten: Freude beim Caritasverband für die Region Heinsberg

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Beim Caritasverband für die Region Heinsberg herrscht Freude über die neuen Familienpaten. Foto: Caritas

Kreis Heinsberg. „Wir haben heute mit Ihrer Zertifizierung eine besondere Feier“, stellte Karl-Ernst Dahmen, Leiter der Abteilung Familie, Kinder- und Jugend beim Caritasverband für die Region Heinsberg, im Geistlichen Zentrum in Heinsberg mit Blick auf die neuen Familienpaten fest. Sie stünden ganz bewusst im Mittelpunkt stehen. „Denn ohne Sie wäre unserer Arbeit nicht möglich.“

Seit 2006 gebe es das Angebot „Unterstützung im Alltag – Familienpatenschaften“. Die Ausgangssituation sei damals keine angenehme gewesen, denn damals sei darüber berichtet worden, dass Säuglinge in Familien zu Schaden gekommen seien, so Dahmen. Die Initialzündung, Familienpatenschaften als Angebot vorzuhalten, sei von Claus Bürger vom Erkelenzer Jugendamt ausgegangen. In Kooperation mit allen Jugendämtern habe es sich im Kreis gut etabliert.

Die Familienpatenschaften seien ein fester Bestandteil des Unterstützungsangebots für Familien, so Dahmen. Es gehe darum, im Vorfeld, bevor die Probleme entstehen ­würden, tätig zu werden, das heißt Belastungssituation in Familien möglichst früh zu erkennen und eine niederschwellige Hilfe anzubieten. Die Familien würden so unterstützt, dass sie in die Lage versetzt würden, ihre Kinder so zu erziehen, dass am Ende selbstständige Menschen stehen, die eine unbeschwerte Kindheit hatten. Damit die Familienpaten ihre Aufgabe wahrnehmen können, würden sie „fit“ mit einer Schulung gemacht, erklärte Dahmen. Heute gebe es viele Angebote und Hilfen für Kinder unter drei Jahren. Dennoch müsse auch in Zukunft das Angebot der Familienpatenschaften bestehen bleiben, unterstrich er.

Seinen Worten schloss sich Stella Otttenburger, Leiterin der Caritas-Jugendhilfe, an. Im Laufe der Jahre habe es unterschiedliche Situationen und Problemlagen gegeben. Eines sei jedoch gleich geblieben. Die Familien würden dankbar das Angebot annehmen. Und die Familienpaten würden Zeit geben und schenken, um Familien zu helfen. Von 2006 bis 2016 hätten sich insgesamt 103 Patinnen zertifiziert. „Letztes Jahr hatten wir kein gutes Jahr, da wir keine Paten gewinnen und deshalb auch keine Schulung durchführen konnten“, erklärte Ottenburger. Dieser Tag jetzt zeige aber, dass sich das Blatt gewendet habe. Zudem hätten sich im Sommer sechs weitere Ehrenamtler gemeldet, die Familienpaten werden wollen und ab Januar deshalb geschult werden. „Ich möchte Ihnen allen danken, dass Sie für die Familien da sind, und wünsche Ihnen viel Freude in Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit“, schloss Stella Ottenburger.

Ihre Kolleginnen, die Koordinatorinnen Silke Mertens und Bernadette Lauenroth, schlossen sich dem Dank an. „Wir haben hier hoch engagierte Familienpaten, die alle bereits im Einsatz sind“, sagten sie. Sie alle hätten an einer Intensivschulung teilgenommen, fuhr Lauenroth fort. Erfreut sei sie, dass es neben einem Ehepaar, das nun selbst ein Kind bekommen habe, auch junge Patinnen gebe.

Die Zertifizierung und Würdigung nahmen Joachim Siebmanns, Bernd Kleinjans, Claus Bürgers, Caroline Forschelen und Michael Goebbels als Vertreter der Jugendämter vor. Die 14 neuen Familienpaten sind: Monika Verhülsdonk, Hans-Joachim Nowak, Sabine und Daniel Berends, Marlene Wagner, Ragna Hahn, Anita Yazdirad, Sophie Keller, Kathi Krebs, Ulrike Tellers, Bertha Zimmermann, Barbara Pfeiffer, Friedhelm Pils und Ilona Müller.

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