10.000 Euro für die Sanierung der Turmspitze von St. Lambertus

Von: hewi
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Für die Sanierung der Kirchtu
Für die Sanierung der Kirchturmspitze von Sankt Lambertus überreichten Theo Görtz und Günther Merkens im Namen des Heimatvereins der Erkelenzer Lande einen Scheck über 10.000 Euro an Pfarrer Werner Rombach und Paul Rögels (v.l.n.r.) Foto: Koenig

Erkelenz. Im Namen seiner Mitglieder und Freunde konnte der Heimatverein der Erkelenzer Lande nun erneut 10.000 Euro für die Sanierung der Turmspitze des St. Lamberti übergeben. Die Zusage, dass das Geld kommen würde, gab es schon vor Weihnachten, erklärte Pfarrer Werner Rombach. Seitdem habe man das Geheimnis gehütet.

Zur offiziellen Übergabe trafen sich Pastor Werner Rombach und Paul Rögels vom Förderverein St. Lambertus mit Günther Merkens und Theo Görtz vom Heimatverein natürlich an der Pfarrkirche, deren Turm derzeit eingerüstet wird. Die Sanierung der Turmspitze wird rund 1,8 Millionen Euro verschlingen, davon hat die Pfarrgemeinde rund 535.000 Euro als Eigenanteil aufzubringen. Daher ist jede Hilfe willkommen.

Der Heimatverein fühle sich diesem Wahrzeichen der Erkelenzer Lande sehr verbunden, betonte der Vorsitzende Günther Merkens bei der Übergabe. Daher sei dessen Erhalt und Sanierung für absehbare Zeit eine der wichtigsten Aufgaben des Vereins.

Der 6. Januar als Tag der Heiligen drei Könige sei für die Übergabe der Spendensumme bestens geeignet, erklärte Merkens. „Auch wir kommen mit einem Geschenk, das von Herzen kommt”, betonte der Vorsitzende des Heimatvereins. Darüber hinaus versicherten Merkens und Görtz, dass es weitere Aktionen zugunsten des Lambertiturms geben würde.

Das Engagement des Heimatvereins für die Sanierung der Turmspitze sei beeindruckend, so Rombach. Schon vor zwei Jahren wurden 10.000 Euro an den Förderverein St. Lambertus übergeben. „So etwas habe ich vorher noch nicht erlebt”, bekannte er staunend.

Die Idee stammte von Geschäftsführer Theo Görtz, der eine einfache Rechnung aufstellte: Wenn jedes der rund tausend Mitglieder des Heimatvereins zehn Euro spendet, kommen 10.000 Euro zusammen. Und die Idee hatte Erfolg, wie Merkens betonte.

Nun müsste noch der Verkauf der Postkarten mit Motiven des Lambertiturms anziehen. Für 2,50 Euro bekommt man acht Postkarten mit Motiven des Turms aus den letzten Jahrzehnten. Auch die Uhren mit Turmmotiv, die man in den Filialen der Sparkasse kaufen kann, seien noch „in ausreichender Zahl vorhanden”.

Auch der Förderverein St. Lambertus habe ein wichtiges Etappenziel erreicht, erklärte Paul Rögels. Die erste Zielmarke von 100.000 Euro sei erreicht. Für dieses Jahr sei die Zielmarke 150.000 Euro anvisiert. Am Eingang der Pfarrkirche erinnern Schautafeln daran, dass die Erkelenzer ihre Kirche und den Lambertiturm schon unter viel schlimmeren Bedingungen gerettet haben. „Dabei hatten sie oftmals ganz andere Sorgen”, erklärte Rombach. „Trotzdem haben sie es immer wieder geschafft.”
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