100-Prozent: Da ist selbst der Vorsitzende baff

Von: wo
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Versammlungsleiter Bernd Krückel (r.) gratulierte dem neuen Vorsitzenden Herbert Eßer. Der weitere CDU-Stadtverbandsvorstand: Kai Louis (Vertreter der Jungen Union), Schatzmeister Wilfried Oellers, stellvertretender Schriftführer Michael Dörstelmann und die stellvertretende Vorsitzende Ellen Florack (v.l.), zudem der stellvertretende Vorsitzende Jo Reiners und Schriftführer Guido Schluns (2.u.3.v.r.). Foto: Petra Wolters

Heinsberg. So etwas habe ich noch nicht erlebt!”, staunte CDU-Landtagsabgeordneter und Kreisverbandsvorsitzender Bernd Krückel als Versammlungsleiter. Und wie er war dann auch Herbert Eßer sichtlich überrascht bei der Bekanntgabe des Ergebnisses zu seiner Wiederwahl als Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Heinsberg.

131 Stimmen waren in der Heinsberger Begegnungsstätte abgegeben worden, und alle lauteten auf „Ja” für den einzigen Kandidaten. Die Frage, ob er bei diesem 100-Prozent-Ergebnis die Wahl annehme, erübrigte sich da schon fast. Eßer tat´s und kündigte an, er werde sich alle Mühe geben, diesem enormen Vertrauensvorschuss gerecht zu werden.

Zu seinen Stellvertretern wählte die Mitgliederversammlung des Stadtverbands mit großer Mehrheit Ellen Florack und Jo Reiners als Nachfolger für Leo Lausberg, der sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu Wahl stellte, wie Krückel berichtete. Schriftführer bleibt Guido Schluns, sein Stellvertreter Michael Dörstelmann. Als Schatzmeister in seinem Amt bestätigt wurde schließlich Wilfried Oellers.

Bürgermeister Wolfgang Dieder hatte zu Beginn der Versammlung in seinem Grußwort deutliche Worte gefunden, was die Folgen aus der Katastrophe in Japan für die deutsche Politik betrifft.

Über eine rückläufige Mitgliederzahl in Höhe von 831 im Vergleich zu 844 im Jahr zuvor informierte Eßer in seinem Vorstandsbericht. Die Gründe dafür lägen zumeist in einer mangelnden Identifikation mit der Bundespolitik, betonte er.

Das Durchschnittsalter der Mitglieder liege bei gut 58 Jahren. Mehr als 47 Prozent seien 60 Jahre und älter. „Die Jungen wählen zwar, wollen sich aber nicht binden”, meinte Eßer. Dennoch zeige die CDU mit 13 Ortsverbänden in Heinsberg eine starke Präsenz in allen Teilen der Stadt.
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