Zukunftsnetz Mobilität NRW: Kreis Düren will mobiler werden

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Theo Jansen (Mitte), Leiter der Koordinierungsstelle Rheinland, überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn (2.v.r.) die Mitgliedsurkunde des Zukunftsnetzes Mobilität NRW. Das Netz unterstützt seine Mitglieder bei der Entwicklung von zukunftsweisenden Verkehrsangeboten vor Ort.

Kreis Düren. Der Kreis Düren ist Mitglied des Zukunftsnetzes Mobilität NRW. Theo Jansen, der Leiter der Koordinierungsstelle Rheinland, überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn jetzt im Kreishaus Düren die Mitgliedsurkunde.

Damit gehört der Kreis Düren zu den landesweit 96 Kreisen, Städten und Gemeinden des Netzwerks. Sie alle verfolgen das Ziel, die verschiedenen Verkehrsmittel bei sich vor Ort aufeinander abzustimmen und miteinander zu vernetzen.

Damit soll eine clevere Alternative zum eigenen Auto geschaffen werden. Angestrebt werden Lösungen, bei denen die Menschen Bus und Bahn, Fahrrad, Wege zu Fuß, Carsharing und Fahrgemeinschaften miteinander kombinieren können. Das spart Platz, ist schonender für die Umwelt und kostengünstiger für Kommunen und Nutzer.

Integrierte Lösungen

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt seine Mitglieder auf dem Weg dorthin mit Rat und Tat. Theo Jansen: „Die Mobilität der Zukunft lebt von integrierten Lösungen. Die Kommunen spielen dabei eine Schlüsselrolle, sie zu erarbeiten und umzusetzen, denn sie bestimmen Themen wie Parkraumnutzung, öffentlichen Personennahverkehr, Fuß- und Radwegplanung.“

Die entscheidende Herausforderung bestehe darin, das Thema Mobilität dauerhaft in den Alltag der gesamten Verwaltung zu verankern. „Dazu müssen die Maßnahmen aus den Bereichen Infrastruktur, Planungs- und Baurecht, Verkehrssteuerung, Kommunikation und Service systematisch in einem nachhaltigen Mobilitätskonzept zusammengeführt werden“, weiß Theo Jansen.

Beratung und Musterlösungen

Damit das gelingt, bietet das Netzwerk seinen Mitgliedern nach dem Erstgespräch Beratungen und Fortbildungen an. Zudem tauscht man sich regelmäßig in Fachgruppen aus. Themen sind dabei zum Beispiel das schulische und betriebliche Mobilitätsmanagement, Mobilstationen, die Nahmobilität oder die Mobilitätssicherung im ländlichen Raum. Auch werden Musterlösungen vorgestellt, die als Vorlage für eigene Weichenstellungen dienen können.

Landrat Wolfgang Spelthahn ist davon überzeugt, dass sich der Weitblick lohnt: „Attraktive Alternativen laden die Bürgerinnen und Bürger dazu ein, ihr Verhalten zu verändern und ihr Auto häufiger stehen lassen. Dadurch steigt die Aufenthalts- und Lebensqualität vor Ort. Das ist ein dicker Pluspunkt im Wettbewerb der Regionen“, stellt er auch mit Blick auf den demografischen Wandel der Gesellschaft fest. Neben dem Kreis Düren gehören auch die Stadt Düren und die Gemeinde Merzenich dem Netzwerk an.

Landrat Wolfgang Spelthahn: „Durch unseren Beitritt wollen wir weitere Städte und Gemeinden dazu motivieren, sich ebenfalls dem Zukunftsnetz Mobilität NRW anzuschließen, damit auch sie von den vielfältigen Angeboten profitieren können.“ Die Mitgliedschaft ist für die Kommunen zudem kostenlos.

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