Kreis Düren - Zahl der Verkehrsunfälle bleibt auf Zehnjahres-Tiefpunkt

Zahl der Verkehrsunfälle bleibt auf Zehnjahres-Tiefpunkt

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Kreis Düren. Obwohl die Zahl der Verkehrsunfälle infolge des langen Winters deutlich zugenommen hat und die Zahl der Verkehrstoten um zwei auf sieben im Vergleich zum Vorjahr angestiegen ist, zieht die Polizei eine insgesamt positive Unfallbilanz für das erste Halbjahr.

Denn bei Unfällen auf schnee- und eisglatten Straßen blieb es vor allem bei Blechschäden, nur selten wurden auch Personen verletzt. So liegt die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr insgesamt in den ersten sechs Monaten des Jahres noch unter der des Vorjahres, die schon ein Zehnjahres-Tief markierte.

469 Unfälle mit 598 Verletzten

In Zahlen bedeutet das: Während die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt um 482 oder 14,5 Prozent auf 3811 angestiegen ist, wurden nur noch in 469 Fällen Personen verletzt. Das sind 34 oder 6,8 Prozent weniger als noch im ersten Halbjahr 2009. Bei diesen 469 Unfällen wurden 598 Personen verletzt. Das sind im Vorjahresvergleich 45 oder sieben Prozent weniger.

Als besonders erfreulich wertet die Polizei den hohen Rückgang im Bereich der Schwerverletzten. Stationär im Krankenhaus mussten nur noch 101 Personen behandelt werden, 24 weniger als 2009 (-19,2 Prozent).

Während sich die positive Entwicklung auch im Bereich der verunglückten Motorradfahrer (-31,5 Prozent) und bei den Fußgängern (-5,4 Prozent) fortsetzte, registrierte die Polizei 117 an Unfällen beteiligte Radfahrer. Das ist ein Anstieg von 4,5 Prozent.

Kinder und Jugendliche waren im ersten Halbjahr wieder öfter in Unfälle verwickelt, junge Erwachsene, Erwachsene und Senioren seltener - für die Polizei auch ein Erfolg gezielter Vorbeugungsmaßnahmen, die von verschiedenen Trägern begleitet werden.

Gleichzeitig kündigt die Polizei an, weiterhin verstärkt gegen Raser, Gurtmuffel sowie Alkohol und Drogen am Steuer vorzugehen. Vor allem die Zahl der schweren Kollisionen an den Unfallschwerpunkten soll mit gezielten Maßnahmen weiter sinken. Dabei setzt die Polizei aber nicht nur auf Repressalien, sondern sucht auch das Gespräch mit den Verkehrssündern, um erzieherisch auf sie einzuwirken. Dazu zählen auch weitere Schwerpunkteinsätze im Kampf gegen Motorradraserei in der Eifel, bei denen die Beamten der Kreispolizeibehörde von Kräften der Bereitschaftspolizei unterstützt werden.
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