Düren/Jülich - Weiberfastnachtsbilanz: Stürmischer Karneval im Kreis Düren

Weiberfastnachtsbilanz: Stürmischer Karneval im Kreis Düren

Von: red/pol
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Einsatzort mit Zug: Die THW-Mitarbeiter sichern das Dach, indem sie es mit Sandsäcken beschweren. Foto: Jansen

Düren/Jülich. Beinahe vom Winde verweht wurde der Straßenkarneval zu Weiberfastnacht in Düren und Jülich. Dem Wetter zum Trotz waren beide Veranstaltungen gut besucht. Wurden auf dem Dürener Kaiserplatz rund 3500 Besucher gezählt, waren es in Jülich auf dem Schlossplatz etwa 1000. Die Polizei hatte dennoch viel zu tun - vor allem, um Sturmschäden

Je näher der Abend rückte, umso stärker wehte der Wind. Wegen aufkommender Sturmböen wurde die Zeltveranstaltung in Jülich aus Sicherheitsgründen eine Stunde früher beendet. Betrachtet man die Einsatzstatistik für die beiden Veranstaltungen kann festgehalten werden, dass in diesem Jahr weniger Platzverweise und Ingewahrsamnahmen ausgesprochen werden mussten.

In Düren wurden elf Personen in Gewahrsam genommen, in Jülich waren es zwei. In Düren folgten 15 Personen dem gegen sie ausgesprochenen Platzverweis. In Jülich mussten 13 Personen des Platzes verwiesen werden. Im Zusammenhang mit den kreisweiten Karnevalsveranstaltungen rückte die Polizei am Abend und in der Nacht zu Freitag 34 Mal aus.

Einsatzanlässe waren hier Körperverletzungsdelikte, Streitigkeiten oder auch hilflose Personen. Es wurden vier Widerstandshandlungen angezeigt, bei denen auch zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Alles in allem aber gab es keine außergewöhnlichen Einsätze. Das Konzept, mit sichtbarer Präsenz den Friedlichen unter den Jecken ein schönes und sicheres Feiern zu ermöglichen, ist aus Sicht der Polizei aufgegangen.

Neben den karnevalsbedingten Einsätzen hatte es die Polizei im Kreis Düren ab Donnerstagmittag auch mit 38 wetterbedingten Einsätzen zu tun.

So stürzte gegen Mittag der Anhänger eines Lastwagens auf der B56 zwischen Aldenhoven und Dürboslar durch den Sturm um. Da auch der Lkw umzukippen drohte, wurde das Gespann bis zum Abklingen des Sturmes unter der Autobahnbrücke abgestellt und die Weiterfahrt untersagt. Zuvor hatte der Fahrer versucht, sein Gefährt mit Spanngurten an der Leitplanke zu sichern.

Gegen 18 Uhr deckte der Sturm in der Robert-Koch-Straße in Jülich ein Dach ab. Mehrere Autos wurden beschädigt. Mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks wurde das Dach gesichert. Personen kamen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu Schaden.

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