Kreis Düren - „Wege zur Kunst“: Einblicke in die Schaffenswelten sehr erwünscht

„Wege zur Kunst“: Einblicke in die Schaffenswelten sehr erwünscht

Von: Gudrun Klinkhammer
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Das Bild „Frösche“ malte Pia Kääpä. In der Region ist die gebürtige Finnin noch recht unbekannt. In ihrem Geburtsland sind ihre bunten Bilder, die über die winterliche Dunkelheit hinweghelfen, bereits sehr beliebt.

Kreis Düren. „Die Niederschwelligkeit und die Vielseitigkeit der Exponate und Ausstellungsorte macht die ganze Veranstaltung so attraktiv“, freut sich Pit Goertz, der Initiator von „Wege zur Kunst“ im Kreis Düren. In vielen Nachbarkommunen gibt es derartige Kunstrouten bereits.

Am Sonntag, 10. Mai, ist es nun im Dürener Land so weit: Zwischen 11 und 18 Uhr öffnen rund 45 Ateliers, Galerien und Museen zwischen Heimbach und Linnich ihre Türen, um jedem Interessenten einen Einblick in die Schaffenswelt kreativer Mitbürger zu erlauben. Rund 50 malende und bildende Künstler nehmen teil.

„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“, dieses Zitat wird dem großen Maler Pablo Picasso zugeschrieben. Damit ist eines der Ziele der Veranstaltung, die in dieser Form zum ersten Mal im Kreis Düren über die Bühne geht, genannt: Die Besucher sollen zwischen Leinwand und Farbe, zwischen Staffeleien und Skulpturen Zerstreuung und neue Impulse für den Alltag finden.

In ganz lockerer Form sind Gespräche möglich. Informationen zu Arbeitstechniken, Materialien, Ergebnissen und Erlebnissen sind erwünscht. Doch auch das einfache Zuschauen, ohne Fragen zu stellen, ist ausdrücklich gestattet. Goertz: „Keiner erwartet an diesem Tag tolle Fragen oder ein großes Wissen.“ Des Weiteren möchte Pit Goertz natürlich bekannte, aber vor allem auch unbekannte Künstler in die Öffentlichkeit stellen, die seiner fachmännischen Meinung nach wirklich Sehenswertes produzieren. Auch dabei soll die lockere Form gewahrt bleiben. Mit dem Kunstförderverein Düren, der die ganze Aktion unterstützt und fördert, fand Pit Goertz einen treuen und wohlwollenden Begleiter und Träger.

Zentraler Punkt und Gedankenschmiede von „Wege zur Kunst“ im Kreis Düren ist die Initiative „Die Treppe“ mit Sitz in der Yorckstraße 3 in Düren. Die Verantwortlichen des Kunstfördervereins Kreis Düren sind ganz von der Arbeit, die Pit Goertz seit einiger Zeit für den Verein leistet, überzeugt.

Dr. Hans-Joachim Güttler, Vorsitzender des Kunstfördervereins Kreis Düren, sagt: „Die Initiative ,Die Treppe‘ ist generell ein Riesenwagnis, und es ist wirklich ein Riesenglück, dass wir Pit Goertz mit all seinem Sachverstand und seinen ganzen Beziehungen für diese Plattform gewinnen konnten. Auf die Bildende Kunst wird sowohl in der Treppe als auch bei „Wege zur Kunst“ großen Wert gelegt.Nicht unkritisch merkte Initiator Pit Goertz an: „Wir vom Kunstförderverein Kreis Düren mit unseren derzeit rund 600 Mitgliedern übernehmen Aufgaben, die eigentlich in die Hoheit des Kreises gehören.“

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