Kreis Düren - Wasserverband Eifel-Rur stellt Jahresbericht vor

Wasserverband Eifel-Rur stellt Jahresbericht vor

Von: Christoph Hahn
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Auf dem Dach des WVER-Gebäudes: (v. l.) Finanzdezernent Stefan Ruchay, Vorstand Professor Dr. Wolfgang Firk und Paul Larue, der Vorsitzende des Verbandsrates, präsentieren den Jahresbericht. Foto: ch

Kreis Düren. 2000 Kilometer Gewässerstrecke an Bächen und Flüssen, Kläranlagen, Talsperren und noch mehr: Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) leistet viel, wenn es um das lebenswichtige Nass geht. Aber auch sonst ist Vorstand Professor Dr. Wolfgang Firk hoch zufrieden, wenn es um die Bilanz für das Jahr 2012 geht.

Zum Beispiel darüber: 86 Mitglieder, darunter Kreise, Städte, Gemeinden und Vertreter der Industrie, sorgen für einen seit 2004 stabilen Zufluss an Beiträgen in Höhe von circa 132 Millionen Euro. Diese sowie noch andere Zahlen und Fakten gab Firk mit Finanzdezernent Stefan Ruchay und dem Vorsitzenden des Verbandsrat genannten WVER-Parlamentes, Bürgermeister Paul Larue, bei der Präsentation des Jahresberichts im Verwaltungsgebäude des Wasserverbandes am Dürener Bahnhof bekannt.

Wo die Prioritäten für die kommende Zeit liegen – daran lässt WVER-Chef Firk keinen Zweifel zu: „Wir lassen nicht nach, den Hochwasserschutz wichtig zu nehmen.“ Dabei gehe es darum, zu handeln, ohne dass eine direkte Gefahr besteht – eher geht es um eine fiktive Bedrohung: „Wir versuchen, das sogenannte hundertjährige Ereignis zu meistern.“ Nicht zuletzt deshalb geht es in der kommenden Zeit im Gebiet des Wasserverbands zwischen dem Heinsberger Land und dem Altkreis Schleiden um die Modernisierung der 34 verbandseigenen Kläranlagen. Aber das Projekt steht im Zeichen der Rationalität eines jeden einzelnen Vorhabens: „Viele Anlagen, die in den 90er-Jahren gebaut worden sind, bedürfen der Sanierung. Aber wir überlegen, ob wir jede dieser Anlagen sanieren oder mit einer anderen zusammenlegen.“

Finanzdezernent Stefan Ruchay freut sich der Natur seines Metiers nach vor allem über eines: „Wir haben Schulden abgebaut – 2012 waren es 25 Millionen Euro weniger.“ Verbandsratsvorsitzender Paul Larue freute sich bei der Vorstellung des Jahresberichts zuerst einmal über die „sehr harmonische Periode der Zusammenarbeit“. Aber dann bricht doch der Kommunalpolitiker in ihm durch: „Ich bin froh, dass die Zeichen für die Umgestaltung des Stadtteils Gürzenich und des Gürzenicher Baches auf Grün stehen.“

Vorstand Firk denkt derweil an die dem Wasserverband anvertrauten Anlagen: „Die intensive Prüfung des Sicherheitsmanagements – die haben wir bei den Gewässern und Talsperren geschafft. Jetzt kümmern wir uns um die Abwasseranlagen.“

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