Warum die Digitalisierung jedes Unternehmen betrifft

Von: red
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Kreis Düren. „Wer nicht digital denkt, kann seinen Laden bald zumachen.“ Für Alexander Alter, Marketingleiter der Auto Conen GmbH in Düren, haben Unternehmer heutzutage gar keine Wahl, als sich mit der Digitalisierung zu beschäftigen.

Auch für die Wirtschaftsförderung des Kreises Düren spielt das Thema schon längst eine wichtige Rolle. Und so hat die Wirtschaftsförderung ihren nächsten „Unternehmertreff am Indemann“ unter den Titel „Digitalisierung in Unternehmen“ gestellt.

Am Mittwoch, 5. April, diskutiert eine hochkarätig besetzte Runde im Restaurant auf der Goltsteinkuppe darüber, wie Unternehmer mit den anstehenden Herausforderungen der Digitalisierung umgehen und wie sie sich dabei beraten lassen können.

Neben Alexander Alter, der die Auswirkungen der digitalen Welt auf die Automobilbranche vorstellen wird, sind drei der wichtigsten Digitalisierungsexperten der Region am Indemann dabei: Iris Wilhelmi, Geschäftsführerin des Vereins „digitalHub Aachen“, Dr. Lothar Mahnke, Geschäftsführer der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer (Agit), sowie Sebastian Groggert, Leiter der Aachener Geschäftsstelle von „Digital in NRW – das Kompe­tenz­zen­trum für den Mittel­stand“. Moderiert wird der Unternehmertreff von Thorsten Pracht, Redakteur unserer Zeitung.

Wilhelmi, Mahnke und Groggert geben am Mittwochabend Einblicke in ihre Arbeit, stellen Beispiele aus der Praxis vor und halten den Unternehmern vor Augen, wie wichtig es ist, sich um die Digitalisierung in der eigenen Firma oder dem Betrieb zu kümmern.

Denn, so betont Mahnke: „Dieses Thema betrifft wirklich jeden.“ Wie die Agit hat auch das „Kompe­tenz­zen­trum für den Mittel­stand“ die Beratung von Unternehmen zur Aufgabe. Das öffentlich geförderte Projekt hilft mittel­stän­di­schen Unter­nehmen im Bereich Industrie 4.0 dabei, ihre Produktionsprozesse zu optimieren.

Durch die Kooperation mit dem Werk­zeug­ma­schi­nen­labor (WZL) und dem Forschungs­in­stitut für Ratio­na­li­sie­rung (FIR) der RWTH Aachen hat das von Sebastian Groggert geleitete Kompetenzzentrum dabei stets Zugriff auf die neuesten Forschungsergebnisse.

Der branchenoffene Verein „digitalHub Aachen“ hat derzeit 120 Mitglieder, Tendenz steigend. Von der Bank über das Krankenhaus bis zum Süßwarenhersteller sind die Mitgliedsunternehmen auf der Suche nach digitalen Geschäftsmodellen der Zukunft. „Das kann keine Branche allein lösen“, sagt Geschäftsführerin Iris Wilhelmi.

Neben den Erfahrungen der drei Experten stellt Alexander Alter eine innovative digitale Lösung aus der Welt der Automobile vor. „Wir freuen uns, an diesem Abend ein eindrucksvolles Beispiel der digitalen Marketingstrategie eines ansässigen Unternehmens vorstellen zu können“, verspricht Anette Winkler, Leiterin der Wirtschafts-förderung Kreis Düren.

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