Wachsende Zuversicht auf dem Ausbildungsmarkt

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Kreis Düren. Die wachsende Zuversicht in der Wirtschaft spiegelt sich auch auf dem Ausbildungsmarkt wider. Erfreulich ist die Entwicklung bei den angebotenen Ausbildungsplätzen.

1256 Ausbildungsstellen meldeten Wirtschaft und Verwaltung bis Ende Mai, 271 oder gut 28 Prozent mehr als vor einem Jahr. 502 oder 40 Prozent der Ausbildungsangebote sind noch nicht endgültig besetzt.

Die Gesamtzahl der Bewerber entspricht mit 1679 fast der vom Mai 2009 (- 35 oder -2,0 Prozent). 880 Bewerber haben sich schon entschieden, 799 junge Leute sind noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Harald Küst, Chef der Agentur Düren, wertet die bisherige Entwicklung positiv: „Die Unternehmen haben einen konkreten Bedarf an Fachkräften und wissen, dass die Entscheidung für die Ausbildung im Betrieb eine wichtige Zukunftsinvestition ist. Es gibt täglich neue Ausbildungsangebote, denn die Berater haben einen engen Kontakt zu den Betrieben. Die Bewerber müssen jetzt aktiv bleiben und schnell und flexibel auf die Chancen reagieren.”

Tendenziell sind die Chancen für Bewerber in den technisch-handwerklichen Ausbildungsberufen besser als in den kaufmännischen. Nach wie vor haben die „Weiße-Kragen-Berufe” das höchste Ansehen: zu den Wunschberufen gehören: Kaufleute im Einzelhandel, Bürokaufleute, Verkäufer, Medizinische Fachangestellte und Industriekaufmann. Die durchaus attraktiven Berufe des Handwerks sind dagegen weniger gefragt.

Die Berufsberatung begrüßt ausdrücklich die Kampagne des Handwerks. Den Handwerksbetrieben ist bewußt, dass Fachkräftemangel und Demografie aktueller sind denn je. Bewerber, die im Wunschberuf, auch über die Region hinaus, keinen passenden Ausbildungsplatz finden, sollten sich beraten lassen, welche anderen Ausbildungsberufe ihren persönlichen Neigungen und Fähigkeiten entsprechen. Wer sich nur auf einen Ausbildungsberuf festlegt, reduziert seine Erfolgschancen unnötig. Häufig gibt es Ausbildungsangebote mit ähnlichen Anforderungen und Möglichkeiten, die weniger nachgefragt werden. Wer sich später selbstständig machen will, hat mit einer soliden Ausbildung im Handwerk bessere Chancen als ein Industriekaufmann.

Tagesaktuell bietet die Jobbörse unter http://www.arbeitsagentur.de den besten Überblick über das Ausbildungsangebot in den verschiedenen Regionen und Berufen.
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