Vorhang auf für das Thema Mobbing
Ziehen eine positive Bilanz der Theateraufführungen: Schuldirektor Heinz Moll, Horst Lock und Marita Schmitz von der Lenkungsgruppe und Werner Zywzok und Wilfried Adels von der Sponsorengemeinschaft. Foto: bri
Mit 10.000 Euro sind Vorstellungen an mehreren Schulen des Kreises ermöglicht worden. Das Stück, das der Gewaltprävention dient, behandelt mehrere konfliktreiche Themen. So kommen neben einem meist abwesenden oder trinkenden Vater eine untreue Mutter, Demütigungen durch Mitschüler, Entlarvung im Internet und Waffengewalt in der Schule vor.
Das „Netzwerk Gewaltprävention im Kreis Düren” und die Sponsoren ziehen als Veranstalter eine positive Bilanz der Präventionsmaßnahme. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Polizei, Schule und Jugendamt gegen jugendliche Gewalt. Man wolle sich gemeinsam einem Gesamtproblem widmen, statt nur Einzelfälle zu bearbeiten, erklärte Marita Schmitz vom Kreisjugendamt.
Die Lenkungsgruppe von „Cool im Konflikt” stieß bei ihrer Suche nach Einsatzmöglichkeiten im Sinne der Gewaltprävention auf das Thema Mobbing. Durch Befragungen an Schulen sei klar geworden, dass Mobbing, das Kernthema des Theaterstücks, durchaus ein Problem sei, sagt Kriminalist Horst Lock. Eine besondere Rolle spiele dabei das Internet. Da sich Eltern und Lehrer meist weniger gut in diesem Medium auskennen als die Schüler, würden sie häufig nicht merken, was vorgeht, betont Wilfried Adels, Mitglied der Sponsorengemeinschaft.
Den Problemen mit dem neuen Medium wurde mit den Mitteln des alten Mediums Theater begegnet. Die Vorführung wurde von Schülervertretern vorbereitet, hinterher fanden Diskussion mit dem Schauspielern statt.
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Das „Netzwerk Gewaltprävention im Kreis Düren” und die Sponsoren ziehen als Veranstalter eine positive Bilanz der Präventionsmaßnahme. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Polizei, Schule und Jugendamt gegen jugendliche Gewalt. Man wolle sich gemeinsam einem Gesamtproblem widmen, statt nur Einzelfälle zu bearbeiten, erklärte Marita Schmitz vom Kreisjugendamt.
Die Lenkungsgruppe von „Cool im Konflikt” stieß bei ihrer Suche nach Einsatzmöglichkeiten im Sinne der Gewaltprävention auf das Thema Mobbing. Durch Befragungen an Schulen sei klar geworden, dass Mobbing, das Kernthema des Theaterstücks, durchaus ein Problem sei, sagt Kriminalist Horst Lock. Eine besondere Rolle spiele dabei das Internet. Da sich Eltern und Lehrer meist weniger gut in diesem Medium auskennen als die Schüler, würden sie häufig nicht merken, was vorgeht, betont Wilfried Adels, Mitglied der Sponsorengemeinschaft.
Den Problemen mit dem neuen Medium wurde mit den Mitteln des alten Mediums Theater begegnet. Die Vorführung wurde von Schülervertretern vorbereitet, hinterher fanden Diskussion mit dem Schauspielern statt.





