Von der Villa Hügel bis zur Zeche Zollverein

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Die Zeche Zollverein, Unesco-Weltkulturerbe, gehört zu den Sehenswürdigkeiten, die die Ausflügler während der 7. Kreis-Düren-Tage am 28./29. Mai in Essen besichtigen können. Die über 1000 kostenlosen Karten für die Samstag-Tour werden am Montag, 19. April, über eine Hotline vergeben. Foto: Stadtbildstelle Essen

Kreis Düren/Essen. Auf Bonn, Xanten, Oberhausen, Maastricht und Koblenz ist in diesem Jahr Essen Ziel der Kreis-Düren-Tage. Das ist nahe liegend, denn schließlich ist das Ruhrgebiet 2010 Kulturhauptstadt Europas.

Das Ruhrgebiet gilt als eine der faszinierendsten Regionen des alten Kontinents. Auf riesigen Kohlevorkommen ist im Zuge der Industrialisierung die größte Montanregion Europas entstanden. Mit dem Ende der Kohleförderung und Stahlproduktion hat ein ebenso gewaltiger Strukturwandel die Region zu einer modernen Dienstleistungsmetropole werden lassen, zur Kulturhauptstadt Europa 2010, die nun erkundet werden will.

So lädt Landrat Wolfgang Spelthahn am 28./29. Mai zum siebten Mal zu zwei Tagesausflügen mit einem Sonderzug der Rurtalbahn ein. Wie stets sind jeweils mehr als 1000 Passagiere an Bord, für die Hin- und Rückfahrt kostenlos sind.

Essen lockt: Die Anlagen der Zeche Zollverein gehören zum Unesco-Weltkulturerbe, die Margarethenhöhe gilt als mustergültige Gartenstadt, die Villa Hügel, Wohnsitz der Familie Krupp, zeugt von deren Macht. Und das Essener Münster ist mit seinen Kunstschätzen ebenso einen Besuch wert wie die Museen, darunter das Ruhrland- und das Folkwangmuseum. Letzteres erreicht man vom Bahnhof aus über den Kulturpfad, der an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Hinzu kommt das facettenreiche Programm, mit dem sich Essen in diesem Jahr präsentiert.

Für Landrat Wolfgang Spelthahn, der die Kreis-Düren-Tage ins Leben gerufen hat, liegt Essen in diesem Jahr als Ziel nahe: „Es gibt Parallelen zwischen dem Ruhrgebiet und dem Kreis Düren, denn beide Regionen sind vom Bergbau geprägt. Dass das Ruhrgebiet 2010 Kulturhauptstadt Europas ist, ist eine hohe Auszeichnung, die den gelungenen Strukturwandel dort belegt. Auch wir haben die Tür zu einer neuen Zukunft aufgestoßen: mit dem Autotestzentrum auf dem ehemaligen Zechengelände in Siersdorf und mit unseren Visionen für das Indeland.”
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