Trend geht zu kurzen Haaren

Von: dama
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Vor den Augen des Publikums
Vor den Augen des Publikums „zauberten” die Akteure die neusten Trends auf die Köpfe der Models. Foto: dama

Kreis Düren. Die Besucher der Kulturfabrik Becker & Funck erlebte eine haarige Angelegenheit. Und das, im wahrsten Sinne des Wortes. Über 130 Besucher kamen in das ehemalige Fabrikgebäude, um die neue Frisurenmode zu sehen.

Unter dem Motto „Hairfashion goes Becker & Funck” präsentierte die Friseurinnung Düren-Jülich, was in diesem Sommer auf dem Kopf angesagt ist. „Kurzhaarfrisuren liegen voll im Trend. Dabei ist alles erlaubt”, sagt Ina Kallscheuer, Pressesprecherin der Veranstaltung.

Der Modesommer gibt sich frech. Raffinierte Schnitte und kunstvolle Farbeffekte sorgen für reichlich Abwechslung auf den Köpfen. Egal wie es unterhalb des Schopfes aussieht, der Trend oben heißt: Natürlichkeit. „Das Haar soll Lebendigkeit ausstrahlen und Bewegung suggerieren. Ausgangsbasis dafür, sind spezielle Undercuts. Dabei wird vom Unterhaar etwas weggenommen, so dass die oberen Haare mehr Volumen bekommen”, erklärt Horst Kallscheuer, Fachbereichsleiter und Moderator der Veranstaltung . Bei den Damen feiert laut dem Friseur die Farbe „Rot” ein fulminantes Comeback. Dominierend sei das berühmte Tizianrot. Blond sei ebenfalls Farbe des Sommers.

Auch für Ponymuffel gibt es Neuigkeiten: Während dieser nämlich in der vergangenen Saison kaum wegzudenken war, zeigten sich verstärkt auch wieder freie Stirnpartien. Nach Aussage der Experten müsse nicht jeder Haare lassen. „Auch lange Haare sind natürlich nicht out. Es kommt immer darauf an was man daraus macht. Dutt und Hochsteckfrisuren sind nach wie vor voll im Trend”, versichert Obermeister Heinz Bein.

Bei Männern bewege sich die Mode zwischen Miami Vice und dem großen Gatsby. „In diesem Kontext dominieren bei den neuen Männertrends füllige Texturen und kompakte Längen”, erklärt Ina Kallscheuer. Auch hier gelte: nicht zu kurz, nicht zu akkurat, nicht zu aufgeräumt. Stattdessen werde eine dezente Unruhe zelebriert, die sinnlich und ein wenig rebellisch anmute.

In Sachen Make-up heiße es: Matter Teint und Nude-Look sind passé. Satte Orange-, und Pfirsichtöne auf Lidern, Wangen und Lippen sind angesagt. Für das „Chaos Chic” bei Männern sorgen Asymmetrie, grobe Längenunterschiede und verschiedene Blondtöne. Kurz: Strubbel-Optik sei erlaubt.

Wie sich diese Trends am besten umsetzen lassen, konnten die Besucher hautnah erleben. Und somit auch die Ehrengäste wie unter anderem der Geschäftsführer der Kreishandwerkschaft Wolfgang Prümmer, Heidi Rosenbaum und Elfriede Koitka vom Berufskolleg Düren und Markus Velten von der Handwerkskammer Aachen. Die Friseure und somit Akteure des Abends Alexa Joel-Bein, Hartmut Becker, Frank und Volker Lausberg, Marcel Schenk und Marion Vogel schnippelten sozusagen live und vor den 130 Augenpaaren an ihren Modellen herum.

Als Höhepunkt der zweistündigen Veranstaltung im Haus der Stadt stand der international bekannte Topakteur Ralf Henn mit Schere und Föhn samt Models auf der Bühne.
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