Tierheim: 500 Hunde und 400 Katzen im Jahr

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Kreis Düren. Die Mitglieder des Tierschutzvereins für den Kreis Düren haben ihren Vorstand bis auf eine Position mit großer Mehrheit im Amt bestätigt.

Der alte und neue Vorsitzende Günther Oltrogge dankte Magda Prinz-Bündgens für fast 15 Jahre engagierter Tierschutzarbeit. Sie habe in dieser Zeit viel für die Tiere getan. Nachfolger als Beisitzer wurde Dennis Herold. Die weiteren Vorstandsämter bekleiden weiterhin: Dr. Werner Grisko und Jürgen Plinz (stellvertretende Vorsitzende), Sabine Korte (Schatzmeisterin), Franz Josef Heinrichs (Stellvertretender Schatzmeister), Erich Bellschan von Mildenburg (Schriftführer) und Gudrun Wouters (Stellvertretende Schriftführerin). Als weitere Beisitzer fungieren Renate Thormann (Seniorenheime), Bernd Nork, Dr. Martin Swenshon und Justus Peters.

Zuvor hatte Oltrogge über die Arbeit des Vorstandes sowie der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter im vergangenen Jahr berichtet. Aber auch die Gesamtleistung aus der vierjährigen Amtsperiode wurde den Mitgliedern präsentiert. Der Betrieb des Tierheimes sei nach wie vor die wichtigste Aufgabe des Vereins. Rund 400 Hunde, über 500 Katzen und eine Vielzahl an Kleintieren werden aufgenommen, versorgt und vermittelt.

Kampf gegen Mastanlagen

Aber auch andere Themen aus dem Tierschutz habe man mit voller Kraft angegangen. So sei durch die Aktivitäten der Tierschützer ein weiteres Ausufern von industriellen Mastanlagen bislang verhindert worden, betonte Oltrogge. Und dies, obwohl die gesetzlichen Rahmenbedingungen die Investoren begünstigten.

Jürgen Plinz bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die vieles im Tierschutz nicht möglich sei. „Ob Tiertransporte oder Tierversuche, wir haben große Teile der Bevölkerung schon überzeugt. Jetzt müssen wir es nur noch schaffen, dass diese Menschen ihre Macht als Verbraucher verstehen und auch nutzen”, sagte Plinz. Schatzmeisterin Sabine Korte legte den Finanzbericht vor. Der Tierschutzverein hat im vergangenen Jahr über 480.000 Euro ausgegeben. Neben den Personalkosten mit rund 230.000 Euro stiegen vor allem die Ausgaben für Energie weiter an.

Auch die Erhöhung der Behandlungskosten bei Tierärzten macht dem Tierheim schwer zu schaffen. Die tierärztliche Versorgung der Schützlinge sei aber wichtig und unverzichtbar. Korte zeigte sich erfreut, dass die aktive Spendeneinwerbung den Abwärtstrend gestoppt habe. Darauf könne sich der Verein jedoch nicht ausruhen. Gute und verlässliche Tierversorgung koste leider Geld, dass der Verein überwiegend selber aufbringen müsse. Sie appellierte in diesem Zusammenhang an die Bevölkerung, Futterpatenschaften zu übernehmen.
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