Kreis Düren - Tageseltern im Kreis betreuen über 200 Kinder

Tageseltern im Kreis betreuen über 200 Kinder

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Kreis Düren. Es sind vor allem die recht starren Betreuungszeiten in den Kindertageseinrichtungen, die viele Eltern über Alternativen nachdenken lassen.

Eine bietet seit vielen Jahren der 1989 gegründete Verein Dürener Tagesmütter und -väter, der Eltern aus Stadt und Kreis Düren nicht nur intensive Beratung und Information rund um die Kindertagespflege anbietet, sondern auch qualifizierte Tagespflegepersonen an interessierte Eltern vermittelt.

Obwohl das Betreuungsangebot für Säuglinge, Klein- und Schulkinder gleichermaßen gilt, ist das bestimmende Thema nach wie vor der politisch gewollte Ausbau von Plätzen in der Betreuung von unter Dreijährigen. „Daran hat der Verein intensiv und erfolgreich gearbeitet”, erklärt Diplompädagogin Michaela Luber, die als qualifizierte Kinderschutzfachkraft für den Verein tätig ist. Zurzeit betreuen 110 Tagespflegepersonen in Stadt und Kreis Düren insgesamt 206 Kinder.

Und weil der Bedarf weiterhin groß ist, sucht der Verein ständig interessierte Männer und Frauen, die gerne mit Kindern zusammenleben, Tageskinder vielleicht auch in die eigene Familie integrieren und nebenbei noch ein paar Euro verdienen wollen. Potenzielle Tageseltern werden vom Verein in 160 Stunden nach dem Curriculum des Deutschen Jugendinstituts ausgebildet und am Ende zertifiziert. „Damit Tagespflegepersonen ihre Arbeit im gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen ausführen können, versorgt der Verein sie mit dem entsprechenden Wissen und gibt Hilfestellung”, erklärt Michaela Luber.

Voraussetzungen sind neben der Teilnahme an besagtem Qualifizierungskurs ein polizeiliches Führungszeugnis aller im Haushalt lebender Erwachsenen, ein Gesundheitszeugnis aller Mitglieder des Haushalts, geeigneter Wohnraum für die Betreuung und die Pflegeerlaubnis des zuständigen Jugendamtes.

Was sind die Vorteile? Die Förderung des Kindes kann ganz nach dem Wunsch der Eltern erfolgen, vor allem zeitlich. Aber auch individuelle Absprachen über Erziehungsvorstellungen sind möglich, über kulturelle oder religiöse Besonderheiten, über Ernährungsgewohnheiten oder Diäten. Kinder, aber auch Eltern haben eine feste Bezugsperson.
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