Kreis Düren - Streusalz für die Kreisstraßen geht zur Neige

Streusalz für die Kreisstraßen geht zur Neige

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Kreis Düren. Der anhaltende Wintereinbruch lässt die Salzvorräte auch in Stadt und Kreis Düren zur Neige gehen.

Nach Auskunft der Kreisverwaltung reichen die Bestände für die Kreisstraßen nur noch für zwei bis drei Tage aus, da sich das tägliche Streukontingent aufgrund des anhaltenden Niederschlags und Dauerfrosts deutlich erhöht hat, allein auf den Kreisstraßen von 20 auf 40 Tonnen.

Auch beim Dürener Service Betrieb reichen die Vorräte nur noch bis Samstag. Eine Nachbestellung sei erfolgt, teilt der Kreis Düren mit, spricht aber von Engpässen.

Die versucht der DSB zu umgehen, indem er Kontakt direkt mit einem Fabrikanten in Frankreich aufgenommen hat. „Ich bin zuversichtlich, dass wir bis zum Wochenende noch eine Lieferung erhalten werden”, erklärte DSB-Geschäftsführer Richard Müllejans.

Bleiben Nachlieferungen aus, greift ein Notfallplan. Dann würden nur noch gefährliche Strecken und Steigungen mit Salz gestreut, die Durchfahrtstraßen vor allem mit Split und Salzlauge, erklärt Müllejans. Auf letztere hat auch die Kreisstraßenmeisterei bereits verstärkt zurückgegriffen, um den Salzverbrauch zu reduzieren.

Angesichts der Prognosen für das Wochenende steht sie in engem Kontakt mit den Kollegen der Region, insbesondere mit dem Landesbetrieb Straßen NRW, um bei Bedarf rasch und unkompliziert zu kooperieren.

Der Kreis versichert, dass eine Räumung aller Kreisstraßen bei Schneefall gewährleistet ist.
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