Kreis Düren - Streuobstwiesen bereichern die Kulturlandschaft

Streuobstwiesen bereichern die Kulturlandschaft

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Kreis Düren. Streuobstwiesen standen in diesem Jahr als Thema im Mittelpunkt des traditionellen Informations- und Erfahrungsaustauschs der Unteren Landschaftsbehörde (ULB) mit den Landschaftswarten des Kreises Düren.

Obstwiesen und Obstweiden sind ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft der Eifel und Voreifel. Bedeutsam sind sie als Übergang vom Dorf zur Feldflur und auch in Wiesentälern. Gekennzeichnet werden Obstwiesen durch Hochstammobstbäume, die auf gemähten oder beweideten Flächen stehen. Über 100 regionaltypische, an ihren Standort angepasste Obstsorten gibt es in (Vor-)Eifel. Ein Merkmal der Obstwiesen ist die hohe Tier- und Pflanzenvielfalt. Zwischen 2000 und 5000 Tierarten leben auf den extensiv bewirtschafteten Wiesen. Darüber hinaus ermöglichen sie den Menschen ein ganz eigenes Landschaftserlebnis.

Durch Überalterung und mangelnde Pflege sind in den letzten Jahren allerdings immer mehr zusammenhängende Streuobstbestände aus der Kulturlandschaft der Eifel und Voreifel verschwunden. Beim Treffen wurde nicht nur über die Ursachen diskutiert, sondern auch über die Maßnahmen, mit der die ULB hier gegensteuert. So wurden ehrenamtliche Obstbaumwarte ausgebildet, die Teil des Kompetenznetzwerks Streuobstwiesen sind. Auch über die erfolgte Pflege und Neuanlage von Obstwiesen auf kreiseigenen Flächen wurde ausführlich diskutiert. Bei der Besichtigung mehrerer Obstwiesen in Hürtgenwald berichteten der ortsansässige Landschaftswart Rainer Wiertz und Obstbaumwart Anselm Heiß über konkrete Pflegemaßnahmen.

Beim anschließenden Informations- und Erfahrungsaustausch stellte die Untere Landschaftsbehörde den Landschaftswarten ihre wesentlichen Arbeitsergebnisse 2013/2014 vor und gab ihnen einen Überblick über die Arbeitsschwerpunkte 2014/2015. Die Landschaftswarte ihrerseits berichteten über ihre Erfahrungen aus ihren Dienstbezirken und gaben Anregungen für die weitere Zusammenarbeit. Insgesamt war es, so Egbert Wilhelm, Leiter der ULB, wieder ein sehr offener und konstruktiver Dialog und Informationsaustausch, der sich in jeglicher Hinsicht bewährt hat.

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