Sterbehilfe: Franz Müntefering diskutiert mit

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Düren. Die Evangelische Erwachsenenbildung und die Evangelische Gemeinde zu Düren laden für Dienstag, 5. Mai, ab 19 Uhr zu einer Podiumsdiskussion zu Fragen der Sterbehilfe ins Haus der Evangelischen Gemeinde Düren, Wilhelm-Wester-Weg 1 in Düren ein.

„In Würde sterben – Sterbehilfe erlauben oder nicht?“ Namhafte Vertreter verschiedener Disziplinen wurden eingeladen. Bekanntester Teilnehmer: Franz Müntefering (SPD), ehemaliger Vizekanzler, ehemaliger Minister, ehemaliger Parteivorsitzender der SPD, Buchautor und Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes.

Die Veranstalter greifen damit die politische und gesellschaftliche Diskussion auf, die seitens des Gesetzgebers wieder auf der Agenda stehen. Die Organisatorin der Veranstaltung, Elke Bennetreu von der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich, meint: „Sterben und Krankheit gehören zum Leben. In Würde sterben – das wünschen wir uns. Aber es gibt Grenzfälle, wo die Marter des Leidens unerträglich werden, wo die Medizin zwar Leben verlängern kann, aber um welchen Preis? Wo sprechen wir dann von Sterbenlassen, von passiver Sterbehilfe, aktiver Sterbehilfe, assistierten Suizid? Was meinen wir eigentlich, wenn wir von einem Tod sprechen, den wir ‚selbst bestimmen‘ möchten?“

Anmeldung erforderlich

Neben Franz Müntefering diskutieren im Haus der Evangelischen Gemeinde neun weitere kompetente Gesprächspartner. Zu ihnen gehören Dr. Martin Franke vom Hospizverein Düren, Dr. Michael de Ridder, Chefarzt der Rettungsstelle eines Berliner Krankenhauses, und der Philosoph Markus Melcher, Ethikprofessor an der Akademie für Palliativmedizin.

Die Evangelische Gemeinde bittet aus organisatorischen Gründen um Anmeldung unter Telefon 02461/99660 beziehungsweise per E-Mail an eeb@kkrjuelich.de.

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