Düren - „Steffis Petit Buffet“ als Beispiel: Gründerfoyer im Kreishaus

„Steffis Petit Buffet“ als Beispiel: Gründerfoyer im Kreishaus

Von: Bruno Elberfeld
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Einige Gesichter des 60. Gründerfoyers: (v.l.) Moritz Ernst von der Gründerregion, Birgit Müller-Langohr (Gründerberaterin Kreis Düren), Anette Reinholz (Stabsstelle Wirtschaftsförderung Kreis Düren), Referentin Stephanie Plum, Sabrina Hauck (IHK Aachen) und Referent Udo Bach. Foto: bel

Düren. Beim 60. Gründerfoyer, einem Gründerforum, informierten sich Selbstständige und die, die es werden wollen, im Dürener Kreishaus über die Schritte zur erfolgreichen Gründung eines Betriebes. Die Teilnehmer kamen aus Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg.

Der erste Referent an diesem Abend war Unternehmensberater Udo Bach. Sein Thema: „Die Kommunikation im Rahmen der Existenzgründung“. Vielen Hörern im gut gefüllten Sitzungssaal war natürlich bewusst, dass sie ohne Kommunikation keinen Betrieb gründen können. Es gebe aber etliche Möglichkeiten, bewusster an ein Gespräch mit Kunden, Lieferanten oder besser vorbereitet an einen Dialog mit Mitarbeitern heranzugehen. Das sei manchen Teilnehmern bis dato nicht so klar gewesen.

Unternehmensberater Udo Bach erläuterte die Grundlagen jeder Kommunikation: Da spielt nicht nur das gesprochene Wort eine Rolle zwischen – wie es im Fachjargon heißt – Sendern und Empfängern. Als ein sehr wichtiges Instrument kommt die Körpersprache hinzu.

In Bruchteilen von Sekunden würden Menschen durch Outfit, Gestik und Mimik einen ersten Eindruck vom Gesprächspartner bekommen. Schon die Haltung der Hände hinterlasse beim Gegenüber Eindrücke. Gespräche laufen anders bei verschiedenen Partnern: Kompliziert werde es, betonte Bach, wenn die Gesprächspartner aus verschiedenen Sprachräumen kommen – national oder international. Als Beispiel für eine gelungene Betriebsgründung trat die zweite Referentin des Abends auf. Stephanie Plum, ihren Kunden im „Steffi-Bus“ in Weisweiler besser als die Betreiberin von „Steffis Petit Buffet“ bekannt.

Die ehemalige Fleischereifachverkäuferin fällt in der Umgebung durch einen Bus auf, den sie in Eigenleistung und mit Hilfe vieler Freunde anderthalb Jahre lang zu einer Attraktion für Menschen umgebaut hat. Ihr Angebot für alle: ein Frühstücks- oder Mittagstisch in einer Bus-Kantine.

Der Weg dahin war mit holprigen Steinen gepflastert, eine Menge bürokratischer Hindernisse mussten umschifft werden. Zunächst war es ein kleiner Bäckerwagen, mit dem sie an vielen Standorten ihre Waren verkaufte. Bis ihr jemand einen ausgedienten Bus schenkte. „Der Bus war wie ein Lottogewinn“, freut sich die Inhaberin der bereiften Mensa. Trotz aller Rückschläge gab Stephanie Plum nie auf. Ihr Wahlspruch: „Alles, was man gibt, bekommt man zurück.“

Und nach den Referaten ging‘s für die Teilnehmer und Experten zum Abschluss an „Steffis Buffet“ – eine gute Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen.

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