Staupe-Virus: Halter sollten Hunde impfen

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Bei mehreren Füchsen im Raum Vettweiß, Nörvenich und Merzenich ist das hochansteckende Staupe-Virus festgestellt worden. Foto: Boris Roessler/dpa

Kreis Düren. Bei mehreren Füchsen im Raum Vettweiß, Nörvenich und Merzenich ist das hochansteckende Staupe-Virus festgestellt worden. Die Kreisjägerschaft Düren und Veterinärmediziner des Kreises raten Hundehaltern daher, ihre Tiere gegen das Virus zu impfen.

Der für Hunde hoch ansteckende Staupe-Erreger ist bei mehreren verendeten Füchsen gefunden worden. Insbesondere Hunde, die regelmäßig in der freien Natur ausgeführt oder eingesetzt werden – wie Hüte- oder Jagdhunde –, können sich mit dem Erreger infizieren. Die Infektion mit dem Virus erfolgt durch die Luft und das Maul über die Schleimhäute der oberen Atem- und Verdauungswege. Sie führt in der Regel zum Tod des infizierten Tiers.

Auf Spaziergänge im Wald müssten Hundebesitzer nach dem Bekanntwerden der Staupe-Infektionen in Vettweiß, Nörvenich und Merzenich nicht verzichten. Allerdings raten Kreisverwaltung und Kreisjägerschaft Hundehaltern, den Impfschutz ihres Vierbeiners zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen. Außerdem bittet die Kreisverwaltung Spaziergänger, Wanderer und Hundebesitzer, verhaltensauffällige oder tot aufgefundene Füchse, Waschbären oder andere Wildtiere dem zuständigen Jagdpächter oder dem Veterinäramt zu melden.

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