Kreis Düren - Standsicherheit des Restsees wird Thema im Kreisausschuss

Standsicherheit des Restsees wird Thema im Kreisausschuss

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Braunkohle Tagebau Inden
Ein Bagger fördert im Braunkohle Tagebau Inden bei Düren vor der Kulisse des RWE-Kraftwerks Weisweiler Braunkohle. Nach dem verheerenden Erdrutsch in Nachterstedt in Sachsen-Anhalt fordern die Stadt Düren und eine Bürgergemeinschaft den Stopp der Planungen für den See im Restloch des Tagebaus Inden.

Kreis Düren. Auf Antrag der SPD-Kreistagsfraktion soll sich der Kreisausschuss am 5. August mit der Standsicherheit des Indener Restsees beschäftigen. Als unverantwortlich bezeichnet Jens Bröker die Haltung des Landrates.

„Wenn Wolfgang Spelthahn nachdem er sich mit dem RWE beraten hat, treuherzig schon wenige Tage nach dem Unglück in Nachterstedt erklärt, dass nach menschlichem Ermessen bei uns nichts dergleichen passieren kann, halte ich diese laxe Haltung dem Ernst der Sache nicht für angemessen”, kritisiert Bröker.

Die SPD wolle, dass die Landesregierung und das RWE abwarten, bis genauere Erkenntnisse über die Ursachen und Umstände des Unglücks von Nachterstedt vorliegen.

Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse solle die Landesregierung noch einmal genau prüfen, ob es nicht doch notwendig sei, weitere Gutachten für den Indesee zu erstellen, bevor man die Änderung des Braunkohlenplanes genehmige, fordert der SPD Landratskandidat.
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