Spenden „gold-richtig“ angelegt

Von: fjs
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Einmal mehr unterstützte die RIDZ das Projekt gegen Kinderarmut in Düren mit einer Spende von 10.000 Euro. Projektleiterin Ina Ruick und Bürgermeister Paul Larue strahlten ob dieses Geldsegens. Foto: Fred Schröder

Kreis Düren. Wie einen Siegerpokal hält Ina Ruick, im Jugendamt der Stadt Düren unter anderem als Leiterin des Projekts „Gegen Kinderarmut in Düren“ tätig, den symbolischen Scheck in die Höhe: Die stolze Summe von 10.000 Euro hat die Regionale Initiative Dürener Zahnärzte (RIDZ) in das Projekt eingebracht.

 „Eine gewaltige Summe“, befand Bürgermeister Paul Larue. Nicht die erste kräftige Finanzspritze für das städtische Jugendamt, bedankte sich RIDZ-Vorsitzender Dr. Werner Zywczok. Aus der Goldsammel-Aktion der Zahnärzte gingen bisher schon 27.000 Euro an Projekte des Jugendamtes.

Seit 2002 sammeln ein Teil der Zahnärzte in der 84 Mitglieder zählenden Regionalen Initiative Dürener Zahnärzte nicht mehr benötigtes Zahngold der Patienten ein, lassen es einschmelzen und verteilen den Erlös an soziale Einrichtungen mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche im Kreisgebiet. So kamen in den vergangenen 16 Monaten rund 70.000 Euro zusammen.

„Unsere Patienten tun was mit dem Gold und sorgen dafür, dass wir das Geld gold-richtig anlegen können“, sagte Werner Zywczok.

Projektleiterin Ina Ruick berichtete, dass mit den Spenden bisher 30 Projekte gefördert werden konnten, von denen mehr als 2000 Kinder profitierten. Beispielhaft nannte sie das Frühstücksangebot einer Grundschule, das bereits Nachahmer fand, und das Projekt „Schwimmen lernen“ einer Realschule. „Wir haben noch viele Ideen“, meinte die Projektleiterin in Richtung der RIDZ-Abordnung. Will heißen: Weitere Spenden sind willkommen.

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