Spatenstich für Rewe-Fachmarktzentrum: Der letzte Mieter fehlt noch

Von: cro
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Rewe-Projektmanager Marc Knisch (r.) schaut zu, wie Bürgermeister Hermann Heuser (l.) und Ortsvorsteherin Margot Hahn (3.v.l.) die Erde fliegen lassen. Foto: C. Rose

Niederzier. Das Weihnachtsgeschäft 2017 ist das Ziel: In einem Jahr sollen die Bürger aus Niederzier und Umgebung im neuen Rewe-Fachmarktzentrum in Huchem-Stammeln erstmals einkaufen können. Am Montag hat mit dem symbolischen Spatenstich der Neubau, der etwa 15 Millionen Euro kosten wird, in Rurbenden offiziell begonnen.

Marc Knisch, der Rewe-Projektmanager, geht davon aus, dass die Arbeiten bis Mitte Oktober des kommenden Jahres beendet sein werden. „Wie jeder aus Niederzier weiß, ist das hier keine einfache Baustelle“, sagte er. Er spielte mit der Aussage unter anderem darauf an, dass das Gelände wegen des hohen Grundwasserspiegels um 80 Zentimeter angehoben wurde.

Wenn das neue Zentrum fertig ist, erwartet die Kunden nach Aussagen des Planers ein Gebäude „abseits der Stange“. Parallel zur Bundesstraße 56 verläuft das „ökologisch hocheffiziente“ Zentrum mit einer Nutzfläche von 9000 Quadratmetern in L-Form und mit ganzseitiger Glasfront.

Noch nicht spruchreif war hingegen, wer der vierte und letzte Mieter neben dem Ankermieter Rewe sein wird. Man stünde noch in Verhandlungen, eine Entscheidung sollte „in Kürze“ fallen.

Das Rewe-Center wird eine 3400 Quadratmeter große Verkaufsfläche haben, hinzu kommt eine Aldi-Filiale (1100 Quadratmeter), ein dm-Drogeriemarkt (650 Quadratmeter) und ein Geschäft von Intersport Drucks (550 Quadratmeter). Etwa 330 Parkplätze – inklusive Ladestationen für E-Autos – werden zur Verfügung stehen.

Marc Knisch bestätigte am Montag, dass wie geplant mehr Arbeitsplätze im neuen Rewe-Markt im Vergleich zum alten am Ortseingang Bahnhofstraße geschaffen würden: Von bislang um die 50 steige die Anzahl auf gut 70. Im gesamten Zentrum sollen 120 bis 150 Leute angestellt sein. Rewe erwarte nach eigenen Schätzungen etwa 13.000 bis 15.000 Kunden pro Woche – täglich passieren 16.000 Autos die Bundesstraße 56 in der Niederzierer Ortschaft. Und laut Bürgermeister Hermann Heuser sei die Tendenz steigend. Heuser hob bei seiner Ansprache hervor, dass der Neubau das „Markenzeichen Rurbenden“ weiter stärken werde. Dieser soll noch mehr Kunden aus der Nachbargemeinde Inden und dem Dürener Ortsteil Merken anlocken.

Huchem-Stammelns Ortsvorsteherin Margot Hahn (SPD) sagte ebenfalls, dass der neue Komplex den Austausch zwischen den Orten beleben werde. Sie habe den angepeilten Termin der Fertigstellung erst für sehr ambitioniert gehalten, sei aber froh, „wenn es soweit ist und wir das neue Zentrum bekommen“.

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