Niederzier - Sophienhöhe: SPD will südwestlichen Teil entwickeln

Sophienhöhe: SPD will südwestlichen Teil entwickeln

Von: Jörg Abels
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Nach dem Aus der Bergwelt-Pläne im nord-östlichen Bereich will die Niederzierer SPD die Sophienhöhe nun nahe Hambach erschließen. Foto: ja

Niederzier. Die Niederzierer SPD bedauert, dass die Pläne für eine „Bergwelt“ im nord-östlichen Bereich der Sophienhöhe“ nicht mehr weiterverfolgt werden . „Wir sehen auch heute noch in solch einem Projekt eine zukunftsweisende Idee, die Zeit nach dem Ende des Tagesbaus Hambach für unsere Region attraktiv zu gestalten“, betont Partei- und Fraktionschef Ortwin Clever.

Weil das vor mehr als zwei Jahren vorgestellte Vorhaben aber in den Anrainerkommunen mittlerweile kaum mehr auf Akzeptanz stößt, macht die Niederzierer SPD jetzt ihrerseits einen Vorstoß und greift die Idee von Bürgermeister Hermann Heuser auf, die Entwicklung der Sophienhöhe auf der süd-westlichen Seite, die der Gemeinde Niederzier zugewandt ist, zu forcieren.

Und Clever listet verschiedene Einzelmaßnahmen auf, die sich die SPD auf der Sophienhöhe vorstellen könnte. Er spricht von einem Spielepark für Kinder einschließlich eines Klettergartens und einer Cross-Bahn für jugendliche Radfahrer.

Der vorhandene Ski- und Rodelhang könnte aufgearbeitet und erweitert, ein naturkundlicher Wanderlehrpfad angelegt werden. Auch ein Restaurant ist aus Sicht der Niederzierer SPD weiterhin wünschenswert. „Ob wie in der Vergangenheit am Parkplatz am Fuße der Sophienhöhe oder auf dem Berg muss sich zeigen.“

Clever greift zudem das Ansinnen Heusers auf, die Sophienhöhe auch für diejenigen erlebbar zu machen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Aus diesem Grund soll geprüft werden, ob eine der Natur angepasste Straßen- oder ausgebaute Wegeführung geschaffen werden kann.

Wichtig ist der SPD bei diesen und etwaigen anderen Plänen jedoch eines: „Alle Maßnahmen müssen unabdingbar den Charakter der Naherholung gewährleisten“, betont Clever: „Wir lehnen eine die Umwelt wie auch immer belastende Bebauung der Sophienhöhe ab.“

Zur Finanzierung der Kosten, die weitaus geringer als bei der über 17 Millionen Euro teuren „Bergwelt“-Vision ausfällen dürften, hat sich Clever auch schon Gedanken gemacht. „Als Kostenträger könnten der Kreis Düren, unsere Gemeinde und auch die Indeland GmbH in Frage kommen“, erklärt der SPD-Chef.

Eine Vorstellung, die auch Landrat Wolfgang Spelthahn nicht fremd ist, der ebenfalls an einer touristischen Entwicklung der Sophienhöhe analog zur Goltsteinkuppe am Tagebau Inden festhalten will. Clever sieht aber auch Tagebaubetreiber RWE Power in der Pflicht, sich zu engagieren.

Auch sollte geprüft werden, inwieweit das Land NRW oder EU-Fördermittel zur Finanzierung beitragen können. Bürgermeister Heuser solle so schnell wie möglich mit allen potenziellen Partnern Gespräche führen, heißt es in dem SPD-Antrag an den Rat.

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