Solidarität unter den Generationen kann die Lösung sein

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Monika Sandjon (v.l.), Elke Ricken-Melchert, Angelia Schmitz und Nicole Schüller vom Amt für Chancengleichheit, Familie und Senioren haben die Fachtagung im Kreishaus Düren organisiert, die sich am 2. Juli mit dem Thema Armut aus generationsübergreifender Sicht befasst.

Kreis Düren. Mit einer Fachtagung zum Thema Armut setzt die Initiative „Familie im Kreis Düren - Eine runde Sache!” ihre Veranstaltungsreihe „Wir gemeinsam. Generationen im Dialog” fort.

In Kooperation mit der Interessengemeinschaft Seniorenarbeit im Raum Düren/Jülich (ISaR) steht die Tagung am Freitag, 2. Juli, von 8.30 bis 13 Uhr unter dem Motto „Heute wir - morgen ihr”. Damit wird angedeutet, dass Armut alte und junge Menschen gleichermaßen betrifft. Wirkliche Problemlösungen müssen die Solidarität der Generationen untereinander einbeziehen.

Zum Auftakt vermitteln zwei hochkarätige Fachleute den Zuhörern Zugang zum Thema. Zunächst fragt Prof. Dr. Helga Spindler von der Universität Duisburg-Essen „Armut mit und ohne Arbeit - wie gehen wir damit um?”. Anschließend analysiert Prof. Dr. Christoph Butterwegge „Kinderarmut in einem reichen Land”.

Um 11.30 Uhr wird die Tagung mit einer Podiumsdiskussion fortgesetzt, an der Vertreter verschiedener Personenkreise teilnehmen, die von Armutsrisiken besonders betroffen sind: Frauen, Kinder, Senioren, Migranten und Alleinerziehende. Referentin Helga Spindler sitzt ebenso auf dem Podium wie Carola Kessel (ISaR-Themengruppe Armut), Gisela Fröh, die ehrenamtliche Seniorenbeauftragte des Kreises Düren, Edith Becker vom Verein Dürener Tafel und die Juristin und Feministin Ingeborg Heinze.

Birgitt Seifarth vertritt den Verband alleinerziehender Mütter und Väter, und Frank Kreß spricht als Mitarbeiter der Sozial- und Migrationsberatung der Evangelischen Gemeinde zu Düren für diesen Personenkreis. Ab 12.30 Uhr diskutiert das Publikum mit. Ziel ist es, eine Handlungsempfehlung für den Kreis Düren auszusprechen.

Weitere Informationen zur Fachtagung gibt es beim Amt für Chancengleichheit, Familie und Senioren im Kreishaus Düren. Monika Sandjon und Angelika Schmitz sind unter 02421/22-2250 und -2283 oder per E-mail unter amt17@kreis-dueren.de zu erreichen. Sie nehmen auch Anmeldungen entgegen, die bis zum 30. Juni möglich sind. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.
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