Solarautobahn: Kreis erteilt Baugenehmigung

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Niederzier. Nach monatelangem Streit mit der Bezirksregierung Köln über die Notwendigkeit eines Bauleitplanverfahrens, das der Gemeinderat Ende September schließlich auf den Weg brachte, hat der Kreis Düren nun grünes Licht für den Bau einer Flächenvoltaikanlage auf einem rund 900 Meter langen Teilstück der alten A4 bei Elle gegeben.

„Die Baugenehmigung ist bei uns eingegangen“, berichtet Hermann Heuser (SPD).

Grund zum Frohlocken aber hat der Bürgermeister nicht. Denn um die zum wirtschaftlichen Betrieb der Solarautobahn notwendige Förderung nach dem Erneuerbaren Energiegesetz zu bekommen, hätte die geplante 1,5 Megawatt-Anlage, die bis zu 2000 Haushalte versorgen könnte, bis Jahresende ans Netz gehen müssen. Ab Januar verändern sich die gesetzlichen und damit auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für derartige Großanlagen.

„Wir werden Anfang Januar nun mit unserem Partner RWE überlegen, ob wir die Solarautobahn in der geplanten Größe errichten werden“, betont Heuser. Mit der müssten die Betreiber in eine Auktion gehen. Alternativ wäre der Bau einer halb so großen Anlage denkbar.

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