Simons wird der Adolf-Kolping-Schule fehlen

Von: ale
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Heinrich Simons dankte ganz besonders seiner Stellvertreterin, Christa Stahl, die auch seine Nachfolgerin sein wird. Foto: ale

Nideggen. Zur Verabschiedung ihres Schulleiters Heinrich Simons hatten sich die Schüler und Lehrer der Adolf-Kolping-Schule in Nideggen einige Überraschungen einfallen lassen. „Du wirst uns fehlen“, sagte seine Stellvertreterin und Nachfolgerin, Christa Stahl.

Sie begrüßte zur Feierstunde die Bürgermeisterin von Nideggen, Margit Göckemeyer, deren Kollegen im Amt, Bürgermeister Peter Cremer aus Heimbach sowie Ratsvertreter und Lehrer. Heinrich Simons sei seit über 40 Jahren Lehrer, davon 36 Jahre an dieser Schule. Er habe stets einen guten Kontakt zu seinen Schülern gehabt, ganz besonders zu „seiner“ 9b, mit der er zuletzt auf Klassenfahrt nach Südtirol war.

Im Rahmen von „Pension frei“ konnten die beiden Moderatoren, Hardy Belz und Steffi Drouvin, ihm so manche Anekdote entlocken, und die Zuschauer amüsierten sich über witzige Details. Natürlich wurde auch „von früher“ erzählt, von liebenswerten Kollegen, die mit Heinrich Simons gemeinsam in den 80er Jahren unterrichtet hatten – einige waren zu seiner Freude erschienen: „Da hatten wir einen Kollegen aus Monschau und einen aus Kalterherberg, die frotzelten einander ganz schön.“

Bürgermeisterin Margit Göckemeyer hob in ihrer Rede hervor, Heinrich Simons sei „multifunktional einsetzbar“; er sei ein Motor der Schule gewesen und habe mit seinem Ideenreichtum die Qualität verbessert. „Die Abkürzung AKS, die für Adolf-Kolping-Schule steht, könnte man auch mit „anvertraute Kinder stärken“ erklären“, sagte sie, „jedes Kind verdient eine zweite Chance, diese Haltung wird an dieser Schule gelebt.“

Zur allgemeinen Erheiterung trug eine Urkunde bei, die Schulrat Thomas Rellecke überreichte: Nach 40-jähriger Dienstzeit bekommt Heinrich Simons einen freien Tag, damit er feiern kann! Eine weitere Urkunde hatte Barbara Kahlen im Auftrag der Bezirksregierung mitgebracht: Sie belegt, dass der Schulleiter am 31. Juli 2015 in den Ruhestand versetzt wird. „Ich ziehe meinen Hut vor jemandem, der über 40 Jahre mit Schülern arbeitet“, sagte Thomas Rellecke und wünschte Gesundheit im Ruhestand.

Mit vielen guten Ideen gestalteten Schüler und Lehrer ein abwechslungsreiches Programm, „Brick in the Wall“ fehlte nicht, live gesungen; ein Trompetensolo zum Thema „Mackie Messer“, ein Vortrag des Lehrerchors, lustige Sketche und ein Fußballquiz – lauter schöne Einfälle, um den scheidenden Schulleiter zu ehren.

„Ich glaube immer an das Gute im Menschen“, gab Heinrich Simons seinen wichtigsten Grundsatz preis.

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