Hambach - Sanierte Blockhütte auf dem Schützenplatz erhält feierlichen Segen

Sanierte Blockhütte auf dem Schützenplatz erhält feierlichen Segen

Von: Simone Dolfus
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Die Freude war bei allen Verantwortlichen groß, dass die Sanierungsarbeiten an der Blockhütte endlich abgeschlossen sind. Foto: Simone Dolfus

Hambach. Ihren feierlichen Segen erhielt die rundum sanierte Blockhütte auf dem von prächtigen Kastanienbäumen beschatteten Schützenplatz der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Hambach. Seit vielen Jahren sind die Schützen auf dem ehemaligen Gelände des Jugendverkehrsgartens heimisch, richten dort unter anderem ihren Vogelschuss aus.

Doch die Blockhütte, die als Wetterschutz und Veranstaltungsort dienen sollte, war seit einiger Zeit in desolatem Zustand. Bereits 2010 stellte die Bruderschaft daher einen Antrag zur Sanierung an die Gemeinde. Diese bewilligte auch einen Kostenbeitrag in Höhe von knapp 6500 Euro, doch das reichte zur Instandsetzung bei weitem nicht aus.

Erst durch Unterstützung von RWE Power, unter anderem in Form von massiven Holzstämmen und Material für die nötigen Elektroinstallationen sowie die Übernahme der Erdarbeiten und durch einen stattlichen Zuschuss der Sparkasse Düren in Höhe von 6000 Euro, konnte das Projekt – weitestgehend in Eigenregie – umgesetzt werden. Nach Plänen des Architekturbüros Krahe und Statikberechnungen des Büros Caspers wurde der Aufbau in Angriff genommen.

Die ortsansässige Bauunternehmung Peter Pier zeichnete für die Beton- und Eisenarbeiten verantwortlich, bei der Verlegung von über 200 Quadratmetern Pflaster war Norbert Linek behilflich. Parallel begannen die Sanierungsarbeiten am Bestand der Blockhütte, unter dem Dach wurde ein weiterer Stützbalken eingezogen, hinter der Hütte wurden morsche Baumstämme ausgetauscht und durch witterungsbeständigere Balken ersetzt.

Wichtig war auch die Errichtung eines Walls aus Pflanzsteinen und Beton, der künftig die Wassermassen bei Starkregen von der Hütte fernhalten soll. Allerdings kam es bei den Arbeiten zu Verzögerungen, denn die von RWE Power zur Verfügung gestellten Baumstämme waren kurzerhand vom vorgesehenen Abholort gestohlen worden.

Mit einem halben Jahr Verspätung konnte Schießmeister Heinrich Pier dann den Stämmen den passenden Schnitt verpassen, und Stefan Dahmen, ein Nachbar des Schützenplatzes, arbeitete die Stämme ein. Die Dachdeckerarbeiten wurden im Herbst 2013 beendet und dank des milden Winters konnten auch die Seitenwände zügig eingezogen werden.

Der erste Anstrich wurde durch die Schützenbrüder Uwe Hoop und Toni Görres vollbracht, ein weiterer soll noch folgen. Der amtierende Schützenkönig Siegfried Syben übernahm die Elektroinstallation. Brudermeister Franz-Josef Sauer sprach allen Beteiligten, insbesondere Schützen-Geschäftsführer Dieter Koch für die Koordinierung der Arbeiten, seinen herzlichsten Dank aus, bevor Ehrenpräses Pfarrer Helmut Macherey der Hütte seinen Segen gab.

„Ich finde es ganz toll, wenn man in einer Dorfgemeinschaft wie Hambach so ein Projekt auf die Beine stellen kann“, fand Bürgermeister Hermann Heuser anerkennende Worte für die Leistung der Schützen. Und Ortsvorsteher Klaus-Peter Graß (SPD) ergänzte: „Dieser idyllische Bereich hier im Jugendverkehrsgarten ist dadurch weiter aufgewertet worden.“

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