Saisontypischer Anstieg der Arbeitslosenzahl

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Kreis Düren. Mit dem Bundestrend ist die Zahl der Arbeitslosen im August auch im Kreis Düren leicht angestiegen. Insgesamt meldet die Agentur für Arbeit 10.976 Männer und Frauen, die einen Arbeitsplatz suchen.

Davon werden 2594 von der Agentur für Arbeit (ein Plus von 32 gegenüber dem Vormonat) betreut, 8382 (+72) Langzeitarbeitslose von der Job-com des Kreises Düren. Die Arbeitslosenquote liegt kreisweit unverändert bei 8,2 Prozent, ist im Bereich der Geschäftsstelle Jülich (7,5 Prozent) aber weiter deutlich geringer als in Düren (8,5 Prozent).

„Eine solche Entwicklung ist in der Urlaubs- und Ferienzeit nichts Ungewöhnliches”, betont Claudia Steinhardt, Leiterin der Agentur für Arbeit in Düren. Ursache sei der Anstieg bei den unter 25-Jährigen. Er werde sich im kommenden Monat durch Abgänge in eine schulische oder berufliche Ausbildung wieder normalisieren. Eine Ansicht, die Karl-Josef Cranen, Amtsleiter der Job-Com, teilt: „Viele Schulabgänger beginnen erst im September ihre Ausbildung, andere sind noch auf der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb.” Landrat Wolfgang Spelthahn ruft die Arbeitgeber im Kreis auf, das Schicksal ihrer Betriebe nicht dem Zufall zu überlassen, sondern schon heute durch die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Unverändert hoch ist die Zahl der offenen Stellen, die mit 1267 nun 37,4 Prozent über Vorjahresniveau liegt. Allein im August wurden der Arbeitsagentur 525 Stellenangebote gemeldet. Seit Jahresbeginn sind es bereits über 3900. Das zeigt, dass die Auftragsbücher weiter gut gefüllt sind.

Im Rahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik förderte die Agentur im August 959 Männer und Frauen. 258 erhielten einen Gründungszuschuss, 387 nahmen an Weiterbildungsmaßnahmen teil, 314 wurde eine Arbeitsgelegenheit zur Verfügung gestellt.
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