Kreis Düren - Sänger lassen ihre Stimmen im Haus der Stadt erklingen

Sänger lassen ihre Stimmen im Haus der Stadt erklingen

Von: Christoph Hahn
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Ein Chor mit Jugend und Zukunft: Andrea Eich dirigierte die „Joyful Voices“ der Evangelischen Gemeinde zu Düren sicher durch den Wettbewerb im Haus der Stadt. Foto: Christoph Hahn

Kreis Düren. 661 Aktive, dazu zahlreiche Freunde und Familienmitglieder: Das ist die Bilanz des Leistungs- und Konzertchorsingens, zu dem der Sängerkreis in das Haus der Stadt zu Düren eingeladen hatte. Chöre aus dem Stadtgebiet sorgten dabei für einen starken lokalen Beitrag.

Das Gros der Teilnehmer hatte eine weite Anreise hinter sich gebracht: Viele kamen aus Westfalen und aus dem Siegerland.

„Es geht nicht um 1, 2 und 3“, stellte Sängerkreis-Vorsitzende Sigrid Rösner im Gespräch mit unserer Zeitung unmissverständlich klar. Eine Abschlusstabelle oder -wertung gebe es darum nicht. Wohl aber könne jeder Chor dank der Bewertung durch vier Juroren exakt erfahren, wie es um seinen Leistungsstand bestellt sei.

Von der organisatorischen Seite her zeigten die Dürener, dass sie eine solche Veranstaltung nicht zum ersten Mal ausrichten. Chorbetreuer aus den eigenen Reihen waren immer schnell zur Stelle, zeigten den Gästen, in welchem Teil des Hauses sie sich einsingen können und waren auch darüber hinaus hilfreich zur Hand.

Doch nicht nur hinter den Kulissen konnten sich stimmkräftige Teilnehmer aus der Kreisstadt sehr gut profilieren. Kreis-Chorleiter Hans-Josef Loevenich präsentierte sich mehrfach als aktiver Dirigent und betrat die Bühne nicht nur mit dem Kinderchor der Südschule, sondern auch mit dem Kinder- und Jugendchor St. Anna, dem Ensemble „con spirito“ und – noch einmal extra – mit den Frauenstimmen dieses Kammerchores.

Ein weiterer Publikumserfolg fiel dem Kinderchor „Joyful Voices“ der Evangelischen Gemeinde zu Düren zu.

Unter der Leitung von Andrea Eich, die die Mädchen zudem auf dem Akkordeon und als Perkussionistin begleitete, fielen die Junioren nicht nur mit den ausgewählten originellen Stücke, die einer vorgegebenen Liste des Chor-Verbandes Nordrhein-Westfalen entnommen worden waren, sondern auch durch ihre frische Ausstrahlung auf.

Sängerkreis-Chefin Sigrid Rösner schließlich sah die Veranstaltung als Beweis für die Werte, auf die es den Sangesbrüdern und -schwestern ankommt: „Hier sind wir nicht nur zahlendes Mitglied.“ Kein Wunder also, dass abschließend „hier richtige Partystimmung herrschte“. Wichtig sei ihr aber noch etwas ganz anderes: „Das Credo ist Qualität.“

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