Rudolf Henke spricht in Düren vor dem CDU-Arbeitnehmer-Flügel

Von: ch
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Verschafften Christdemokraten aus dem gesamten Kreis einen informativen politischen Aschermittwoch: CDA-Kreisvorsitzender Peter Rubel (links) und Gastredner Dr. Rudolf Henke. Foto: ch

Kreis Düren. Politische Akzente am Aschermittwoch zu setzen - das lassen sich mittlerweile alle Parteien quer durch das Spektrum nicht entgehen. Auch die CDU und ihr Arbeitnehmer-Flügel, die CDA, pflegen diese Verbindung aus traditioneller Geselligkeit (Umtrunk plus Fischessen) und Kundgebung.

Mitglieder aus dem gesamten Kreisgebiet versammelten sich in der Dürener Gaststätte „Zur Altstadt”, um einen politischen Vortrag des Aachener Bundestagsabgeordneten und Gesundheitspolitikers Rudolf Henke zu hören - und darüber mit einander ins Gespräch zu kommen.

Rudolf Henke, lange Zeit als Krebsspezialist am St.-Antonius-Krankenhaus in Eschweiler tätig, war freilich mehr als ein „eingeflogener” Gastredner: Er wurde in Birkesdorf geboren und legte am Stiftischen Gymnasium sein Abitur ab. Das Bekenntnis dazu am Anfang seiner Rede brachte dem Mediziner sicher Sympathiepunkte seitens des Publikums ein.

Die Einheit wahren

Doch Henke wusste die Zuhörer auch für seine politischen Standpunkte zu erwärmen. So betonte er die Bedeutung der katholischen Soziallehre als Grundlage seiner Ausführungen zum Thema „Die Anforderungen an die Arbeitnehmerpolitik angesichts der Krise”. Darum gehe es in der CDU „weder markt- noch staatsgläubig” zu, wenn es um die Wirtschaft gehe. Wichtigste Aufgabe der Arbeitnehmerpolitik sei es zudem, „die Einheit der Gesellschaft zu wahren”. Beschwörend rief Henke aus: „Wir dürfen es nicht akzeptieren, dass es eine immer größere Kluft zwischen arm und reich gibt.”

Einen Ausweg aus der Krise ohne Mühe gebe es nicht: „Natürlich kommen Werte in unserer Gesellschaft nicht anstrengungsfrei zustande.” Die Politik müsse dafür sorgen, dass sich Leistung wieder lohne - „aber das ist nicht die einzige Form von Gerechtigkeit”. Denn es sei Aufgabe der Handelnden, dafür zu sorgen, dass auch an den Rand gerutschte Gruppen wie Langzeitarbeitslose wieder Tritt fassen können.
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