Restsee Inden wird schneller befüllt

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Inden. Wenn nicht alles täuscht, können die Anrainer des Restsees im Tagebau Inden bereits 2035 ihre Schlauchboote zu Wasser lassen. Die ursprünglich mit 30 bis 40 Jahre bezifferte Befüllzeit des Gewässers beträgt nach neuen Untersuchungen etwa zehn Jahre weniger.

Möglich wird das dadurch, dass der Bergbautreibenden mehr Wasser aus der Rur in den Restsee leitet sowie Sümpfungswasser aus dem benachbarten Tagebau Hambach zu diesem Zweck einleitet.

Die Flutung der Seemulde mit Wasser beginnt etwa 2030 nach dem Auskohlen des Tagebaus. Wie RWE Power am Dienstag bei einer Pressekonferenz erläuterte, hat der See bereits nach fünf Jahren knapp die Hälfte seiner späteren Wassertiefe und -fläche erreicht. Er ist dann etwa fünfmal so groß wie der Blausteinsee. Nach zehn Jahren sind sogar 80 Prozent der Endtiefe und -fläche erreicht.
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