Regionalpastoralrat bietet verunsicherten Katholiken Gespräch an

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Kreis Düren. Der Pastoralrat der Region Düren hat sich mit der Bestürzung vieler Katholiken befasst, die durch die Rücknahme der Exkommunikation von vier Bischöfen der Piusbruderschaft ausgelöst worden ist.

Die Anerkennung aller Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils ist unabdingbar für alle Mitglieder der katholischen Kirche, erklärt Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz. Dazu gehören die Bejahung der Religionsfreiheit, des ökumenischen Dialogs sowie der Respekt gegenüber den Angehörigen nichtchristlicher Religionen.

Durch die Informationspolitik des Vatikans sei dies nicht immer deutlich genug herausgestellt worden. Dies lässt die Mitglieder des Pastoralrates um die Glaubwürdigkeit der Kirche fürchten. Der Regionalpastoralrat sieht keine ernsthafte Bereitschaft der Piusbruderschaft, sich zum II. Vatikanischen Konzils zu bekennen. Deshalb müsse die Suspendierung ihrer Bischöfe fortbestehen. Die Positionen von Papst Benedikt sowohl zum II. Vatikanischen Konzil wie zum Holocaust sind vielfach belegt und völlig unzweifelhaft.

Auch hat Bischof Mussinghoff sich eindeutig und scharf von der Leugnung des Holocaust distanziert. Sofern die „ausgestreckte Hand des Papstes” zur Versöhnung auch an die Traditionalisten unter den Katholiken in der Region Düren Verunsicherungen ausgelöst hat, sind Regionaldekan von Danwitz wie auch die Vertreter des Regionalpastoralrates zu Gesprächen bereit, um für eine menschenfreundliche und die Gewissensfreiheit des einzelnen achtende katholische Kirche in der Region Düren zu werben.

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