Ratten sind ein Problem, das dauerhaft bekämpft wird

Von: wel
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Düren. Vierbeiner, die einem im Langemarckpark über den Weg laufen, müssen nicht zwingend Hunde sein. Hier tummeln sich auch einige Ratten, die vielen Dürenern negativ auffallen.

Die Ratten im Stadtgebiet seien ein Problem, aber eines, das konsequent bekämpft würde, sagt Sarah Fuchs, beim Dürener Service Betrieb (DSB) zuständig für die Grünflächen. Ihr Kollege Wilbert Braun vom Tiefbauamt ergänzt: „Das ist aber kein Problem der Stadt Düren, sondern eines des ganzen Landes.“ Die Belastung bewege sich in Düren im normalen Rahmen.

Während zwei Mitarbeiter von Sarah Fuchs gezielt, vor allem rund ums Haus der Stadt, Rattenköder auslegen, übernehmen die Kollegen von Wilbert Braun diese Aufgabe unter der Erde. „Die Ratten benutzen die Kanalisation quasi als Autobahn“, erklärt er. Durch die Bissspuren an den Ködern lasse sich gut nachvollziehen, wo die Belastung derzeit besonders hoch ist. Auf einer Grünanlage an der Isola-Straße sei man der Lage schon Herr geworden, sagt Fuchs. „Dort haben wir die Papierkörbe abmontiert, weil häufig Hausmüll darin war, der die Ratten anlockte.

So konnten wir einer Plage vorbeugen.“ Da aber nicht im gesamten Stadtgebiet alle Papierkörbe entfernt werden können, spielt das Verhalten der Bürger eine wichtige Rolle. „Das Hauptproblem ist, wenn Essensreste in die grüne Tonne oder auf den Kompost geschmissen werden“, erläutert Sarah Fuchs. Was geschehen kann, wenn sie statt in den Restmüll sogar in die Toilette gekippt werden, hat Wilbert Braun schon aus erster Hand erfahren: Eine Bürgerin rief ihn an, weil sie in der dritten Etage eine Ratte im Klo entdeckte.

Wer Soßen oder Essensreste auf diesem Wege entsorgt, füttert die Ratten und lockt sie an. „Das sind sehr schlaue Tiere, die kommen durch das kleinste Loch“, warnt Wilbert Braun und hofft auf die Umsicht der Bürger. So sei das Problem am besten einzudämmen, denn: „Wir werden die Ratten nie ganz ausrotten können.“

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