Kreis Düren - Projekt soll Jugendliche „zurückholen“

Projekt soll Jugendliche „zurückholen“

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Kreis Düren. Insgesamt 650.000 Euro stehen dem Kreisjugendamt in diesem und den drei Folgejahren für Projektarbeit im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend stärken im Quartier“ zur Verfügung. Es ist im nördlichen Kreisgebiet (Jülich, Aldenhoven und Linnich) angesiedelt.

Die Förderung erfolgt durch zwei Bundesministerien und den Europäischen Sozialfonds (ESF) . Das Geld fließt unter der Auflage, dass der Kreis Düren als Eigenanteil die gleiche Summe in die Projektarbeit zugunsten von jungen Menschen einbringt, die „durch alle Raster gefallen sind“. Projektpartner des Jugendamtes ist das Sozialwerk Dürener Christen.

Landrat Wolfgang Spelthahn und Gregor Dürbaum, Leiter des Fachamtes beim Kreis, freuen sich mit Karina Umlauf, Geschäftsführerin des Sozialwerks Dürener Christen, über den Bewilligungsbescheid. „Das Geld kommt jungen Menschen zugute, die in ihrem Leben viel Negatives erfahren haben. Ziel des Projektes ist es, sie so zu unterstützen, dass sie über eine Ausbildung doch noch im Berufsleben Fuß fassen können“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Mit Streetwork, niedrigschwelligen Beratungsangeboten sowie Einzelberatung und -betreuung sollen sie in die Mitte der Gesellschaft zurückgeholt werden.

In Jülich gibt es bereits eine Anlaufstelle für diese Zielgruppe, die nun weitergeführt werden kann, wie der Kreis Düren mitteilt.

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