Pankratius Sportschützen visieren die 1. Bundesliga an

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Unsere 2. Bundesligamannschaft Mannschaft von der PSS Inden/Altdorf in Hamm. Von links: Dominkk, Nils, Lara, Helmut (Betreuer), Nadja, Saskia, David, Patricia) Foto: G. Crützen
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Lara Heiden war die beste Schützin des Tages in Hamm mit 397 Ringe von 400 möglichen. Foto: G. Crützen

Inden/Altdorf. Für die Pankratius-Sportschützen (PSS) Inden/Altdorf standen am vergangenen Sonntag die letzten beiden Wettkämpfe in der 2. Bundesliga an. Um zur Relegation für die erste Bundesliga zugelassen zu werden, mussten die Inden/Altdorfer mindestens Zweiter werden.

Die Voraussetzungen waren gut, gingen die PSS doch als Tabellenführer ins Rennen, hatten aber die SG Hamm und den SV Kamen dicht auf den Fersen. „Es mussten also noch zwei Siege her, und diese dann auch noch in der richtigen Höhe um den Platz an der Sonne zu behaupten“, beschrieb Mannschaftsführer Helmut Lüssem die Ausgangslage.

Der erste Gegner der Inden/Altdorfer war der BSV Buer-Bülse, der im Kampf gegen den Abstieg nochmal alles in die Waagschale warf. Auf Setzplatz 1 konnte Nils Schumacher seinem Gegner in den ersten beiden Serien direkt zwei Ringe abnehmen und den Vorsprung bis zum Ende mit 394:391 Ringen noch weiter ausbauen. Saskia Lüssem auf Setzplatz 2 hat zu Beginn mit ein paar Problemen zu kämpfen und musste sich trotz starkem „Finish“ mit 387:390 Ringen geschlagen geben.

Lara Heiden auf Setzplatz drei konnte mit 392:388 Ringen einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg einfahren.

Aufholjagd

Besonders spannend wurde es auf Setzplatz 4. Patricia Seipel fiel in der ersten Serie zwei Ringe zurück, ließ aber mit 99 und perfekten 100 Ringen in den nächsten beiden Serien nicht locker und holte letztlich doch noch mit 394:393 den erlösenden dritten Punkt für die Inden/Altdorfer. David Schumacher schaffte es trotz starken 99 Ringen in der letzten Serie nicht an den 395 Ringen von seinem Gegner heranzukommen. Am Ende des ersten Ligakampfes stand es immerhin 3:2 für die Inden/Altdorfer Schützinnen und Schützen.

Direkt nach dem Wettkampf erreichte die Inden/Altdorfer die erlösende Nachricht, dass der SV Kamen seinen parallel stattfindenden Wettkampf überraschend verloren hatte. „Jetzt konnten wir nicht mehr von den ersten beiden zwei Plätzen verdrängt werden, auch wenn wir 5:0 verloren hätten“, analysierte der erste Vorsitzende Gottfried Crützen „Aber jetzt wollten wir auch auf jeden Fall die Tabellenspitze behaupten. Gegen unsere Nachbarn aus Aachen musste jetzt ein möglichst hoher Sieg her, damit wir von Hamm nicht mehr vertrieben werden konnten. Um Tabellenführer zu bleiben mussten wir wenigsten einen Einzelpunkt mehr haben, um ganz vorne zu bleiben.“

Nach einer kurzen Mittagspause ging es gegen die KSG Aachen nochmal um alles. David Schumacher bat um seine Auswechslung, so kam Nadja Krämer aus der zweiten Mannschaft zu ihrem Debüt in der 2. Bundesliga.

Auf Setzplatz 1 ließ Nils Schumacher seinem Gegner mit 394:387 Ringen von Beginn an keine Chance. Saskia Lüssem auf Setzplatz 2 konnte gegen Tobias Schmal aus Aachen mit 387:397 Ringen leider wenig ausrichten. Für das beste Ergebnis der Inden/Altdorfer sorgte an dem Tag das PSS-Nesthäkchen Lara Heiden die mit phantastischen 397 Ringen Ron Hellenbrand mit 387 Ringen keine Chance ließ. Patricia Seipel auf Setzplatz 4 hatte mit ihrem Gegner mit 391:378 Ringen keine Probleme. Debütantin Nadja Krämer gab einen starken Einstand und nahm ihrem Gegner gleich zehn Ringe ab und trug mit 392:382 Ringen den vierten Einzelpunkt zum 4:1 Sieg der Inden/Altdorfer bei.

Nachdem die SG Hamm ihren letzten Wettkampf nur mit 3:2 gewonnen hatte, stand fest, dass die Inden/Altdorfer nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen waren. Hierdurch verlängert sich die Saison für die PSS um einen weiteren Wettkampf. Am 22. Januar geht es für den gesamten Tross nach Hannover zur Relegation zur 1. Bundesliga.

„Wir sind sehr stolz auf das gesamte Team. Wir wussten, dass wir eine starke Mannschaft haben, aber dass sie in ihrer zweiten Saison gleich Erster werden, davon sind wir nicht ausgegangen. Wir sind gespannt, was in Hannover passiert“, sagt Trainerin Nina Hölzen.

Die Chancen stünden gut, aber wenn es nicht klappt, sei das auch nicht schlimm. „Wir haben ein tolles Team in dem alle für die Mannschaft einstehen und auch keiner beleidigt ist, wenn er mal nicht berücksichtigt wird“, sagt Hölzen, die den Ersatzschützen Jürgen Müller, Patrick Dederichs und Dominik Harnischmacher, die der Mannschaft durch ihre Anwesenheit den Rücken stärken, ein bsonders großes Dankeschön ausspricht.

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