Ortsumgehungen im Kreis Düren droht das Aus

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Düsseldorf/Kreis Düren. Die nordrhein-westfälische Landesregierung plant, Straßenbauprojekte neu zu priorisieren.

„Obwohl die betroffenen Bürger schon seit Jahren auf eine Entlastung warten, könnte dies auch das Aus für mehrere Ortsumgehungen im Kreis Düren bedeuten”, befürchtet der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Wirtz.

Der aktuelle Landesstraßenbedarfsplan weist derzeit alleine im Südosten des Kreises drei Ortsumgehungen als Straßen der Prioritätsstufe 1 aus. Demnach müsste die Realisierung bis 2015 eingeleitet werden. Aufgrund der neuen Prioritäten rückt deren Bau allerdings wieder in weite Ferne, kritisiert Wirtz. Betroffen sein könnten die Ortsumgehungen Eschweiler über Feld (L 263), Vettweiß/Kelz (L 264) und Nörvenich/Binsfeld (L 271).

Der Abgeordnete versucht nun mithilfe von Anfragen an die Landesregierung, für Klarheit zu sorgen und hofft darauf, dass Rot-Grün die Ankündigung nicht wahrmacht, keine weiteren Straßenneubauprojekte zu finanzieren. Insbesondere im ländlichen Raum seien an vielen Stellen Ortsumgehungen notwendig, erklärt Wirtz mit Blick auf die Lebensqualität der Menschen.

In diesem Zusammenhang übt er auch Kritik am Umgang der Landesregierung mit bereits laufenden Straßenbaumaßnahmen. So wurde die Ortsumgehung Langerwehe-Luchem (L 12) noch in der schwarz-gelben Regierungszeit begonnen, seitdem allerdings ständig verzögert.
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