Nach zwei Jahrzehnten wieder: Maifest in Inden/Altdorf

Von: jago
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Mit ihrer unverfälschten Freundlichkeit bezauberten Maikönig Jan Freialdenhoven und seine strahlende Maikönigin Katja Wollenweber die vielen Zuschauer beim Festzug und machten so beste Werbung für eine Fortsetzung der Maifest-Tradition. Foto: Jagodzinska

Inden/Altdorf. Beim ersten Maifest nach 20 Jahren wollten es die Maiburschen der Maigesellschaft Inden/Altdorf so richtig krachen lassen – und das gelang ihnen nach Auskunft des 2. Vorsitzenden und Zugleiters Thomas Weber besser als erwartet.

„Bei der Eröffnungsparty und beim Maikönigsball hatten wir jeweils mehrere Hundert Besucher. Die Band Heartbeat hat für eine geniale Stimmung gesorgt und unser Festwirt Andreas Schenk hat mit seinem Team fantastische Arbeit geleistet“, schwärmte er kurz bevor der endlos lang erscheinende Festzug sich in Bewegung setzte. Mit dieser Meinung stand er nicht alleine da. Man konnte nahezu jeden Besucher der Parties fragen, stets hörte man die gleiche Einschätzung: „Das war eine super Veranstaltung mit einer absolut tollen Band.“

In der Aufstellung boten wie bei den vielen Maizügen der letzten Wochen in der Region auch in Inden/Altdorf die vielen Maidamen und -bräute in ihren wunderschönen Festkleidern ein herrlich anzuschauendes farbenprächtiges Bild. Höhepunkt im Gesamtensemble waren Maikönig Jan Freialdenhoven und seine strahlende Maikönigin Katja Wollenweber, die in der von zwei edlen Friesen gezogenen Festkutsche den volkstümlichen Sinn des Maibrauchtums verkörperten, der für unbeschwertes gemeinsames Feiern und lebendige Fröhlichkeit steht.

Auf die Frage, aus welchen Gründen er bei der Maischatzversteigerung die Maikönigswürde ersteigert hat, verwies Jan Freialdenhoven auf das Gemeinschaftsgefühl, das ähnlich sei, wie bei Fußballfans, die mit ganzem Herzen hiner ihrem Verein stehen. Und so sei das Annehmen der Königswürde wie ein Zeichen der Hochachtung des Zusammenhalts in der Maigesellschaft. „Die Jungs sind echt Klasse“, fasste er dies kurz und treffend zusammen. Man sah dem erfrischend freundlich auftretenden Königspaar an, dass es die Augenblicke genoss, in denen die vielen Besucher an den geschmückten Straßenrändern des Zugwegs Beifall klatschten.

An der Spitze des Festzugs freuten sich die Fahradkinder, dass sie schon bei den Großen mitmachen durften. Neben der veranstaltenden Maigesellschaft Inden/Altdorf beteiligten sich zwölf weitere befreundete Maigesellschaften, Abordnungen der Dorfvereine und Ehrengäste am rekordverdächtigen Umzug. Für die musikalische Begleitung sorgten der Spielmannszug Blau-Weiß Inden/Altdorf, das Trompetercorps Zierter Jonge, die Tambourcorps Frei-Weg Düren und Alte Kameraden Düren und die Musikgruppe 79.

Mit der Wiederbelebung des Maifests hat die Maigesellschaft Inden/Altdorf genau den Nerv der Mitbürger getroffen. Es scheint keine Frage zu sein, dass eine Wiederholung im Wonnemonat Mai des kommenden Jahres fest eingeplant ist.

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