Nach 30 Jahren wieder eine zentrale Ausländerbehörde

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Kreis Düren. Seit dem 1. Juli gibt es nur noch eine Ausländerbehörde im Kreis Düren - und zwar im Kreishaus an der Bismarckstraße in Düren.

Die sieben Mitarbeiter der Stadt Düren, die bislang im Rathaus für die Belange der Ausländer im Stadtgebiet zuständig waren, sind dorthin übergesiedelt. Am ihrem ersten Arbeitstag an neuer Wirkungsstätte ließen es sich Landrat Wolfgang Spelthahn und Dürens Bürgermeister Paul Larue nicht nehmen, sie im Kreishaus willkommen zu heißen und ihnen einen guten Start zu wünschen.

Für die 21.000 Ausländer, die im Kreisgebiet leben, ist die Zuständigkeit einer einzigen Behörde sicher übersichtlicher. Für die Stadt und den Kreis ist sie zudem kostengünstiger: Unter dem Strich - so die Berechnung - sollen beide künftig je 45.000 Euro jährlich sparen.

18 Mitarbeiter hat die neue Ausländerbehörde, zwei weitere Stellen sind derzeit vakant. Fünf der sieben Neuzugänge haben den Arbeitgeber gewechselt und stehen nun im Dienst des Kreises, zwei wurden von der Stadt Düren ins Kreishaus abgeordnet.

„Stadt und Kreis Düren bündeln ihre Kräfte weiter und haben nun eine Ausländerbehörde mit einer Adresse”, unterstrich Larue die Vorteile der Lösung. „Wir reden nicht nur über enge Zusammenarbeit, wir praktizieren sie zum Wohle der Menschen im Kreis Düren auch”, erinnerte Landrat Wolfgang Spelthahn an die Optimierung der Verwaltungsstrukturen der Job-com zum Jahreswechsel und mit Blick auf das bevorstehende Zusammengehen der Volkshochschulen.

Die Ausländerbehörde ist im Erdgeschoss des Hauses A der Kreisverwaltung Düren angesiedelt, in unmittelbarer Nähe des Haupteinganges. Geöffnet ist sie während der Kerndienstzeiten, also montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr. Sprechzeiten gibt es nur nach Terminvereinbarung.

Die können im Info-Punkt in Zimmer 81 getroffen werden, telefonisch unter 02421/22-2137 und -2138 oder per E-Mail an amt32@kreis-dueren.de. Sachgebietsleiter der Ausländerbehörde ist Norbert Scholze. Sie ist Teil des Ordnungsamtes des Kreises, für das Wolfgang Schumacher Verantwortung trägt.

Das papierlose Büro, das sich bei der Job-com seit dem Jahresbeginn mit dem Umzug ins Haus D der Kreisverwaltung bestens bewährt hat, soll auch in der Ausländerbehörde ein-geführt werden. Dazu werden demnächst alle Akten gescannt.

Bis 1981 gab es im Kreis Düren nur eine Ausländerbehörde. Eine Gesetzesnovelle ermöglichte der Stadt Düren dann ein eigenes Amt für die heute rund 11.000 Ausländer im Stadtgebiet. Zu den Kernaufgaben der Ausländerbehörde gehören die Aufenthaltstitel und der Asylbereich.
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