Musik für die Flüchtlingskinder

Von: knt
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Die „Kapelle K“ Krauthausen und die „Ellbachklänge“ Niederzier sorgten für einen schwungvollen Auftakt. Foto: Kennet Teichmann

Niederzier. Es war bereits die vierte Auflage des in der Neuen Mitte gespielten Niederzierer Musikfestes, die am Mittwochabend bis zu 400 Zuschauer anlockte. Stimmungsmusik ganz nah und menschlich, denn sämtliche Musiker spielten ohne Gage.

Die „Kapelle K“ Krauthausen gemeinsam mit den „Ellbachklängen“ Niederzier, die „Bläsergruppe“ Ellen, die „Musikgruppe ’79“ aus Huchem-Stammeln und das Trompetercorps „Zierte Jonge“ aus Niederzier spielten allesamt für einen guten Zweck, wie Niederziers Musikschulleiterin Eva-Maria Gaul verriet: „Der Reinerlös des Ausschanks kommt Flüchtlingskindern in Niederzier zugute. Ihnen fehlt häufig etwas ganz einfaches wie Spielzeug. Das möchten wir ihnen gerne schenken – und wer weiß, vielleicht sehen wir beim 14. oder 15. Musikfest in Niederzier auch eine Musikgruppe, die sich aus diesen Flüchtlingen zusammengefunden hat.“

Besagten Ausschank übernahmen die KG „Frohsinn“ Oberzier und die „Senioren in Niederzier“. Auf Verköstigung wurde bewusst verzichtet, erklärte Gaul: „Die ansässigen Gastronomie-Unternehmen der Neuen Mitte sollen genauso in einen gelungenen Abend einbezogen werden.“

Das Augenzwinkern

Bürgermeister Hermann Heuser wusste augenzwinkernd von Musikfesten unter ganz anderen Verhältnissen zu berichten: „Im letzten Jahr haben wir hier noch fürchterlich gefroren.“ Heuser zeigte sich als großer Fan des Musikfestes: „Es ist eine Zusammenführung der musiktreibenden Vereine Niederziers und ist immer gut besucht.“ In den Reihen der Zuschauer konnte man nicht nur erwachsene Zuschauer erspähen, auch die jüngere Generation lauschte den Musikgruppen.

Der zehnjährige Tim verfolgte das Konzert besonders aufmerksam: „Es ist schließlich mein großer Traum, auch einmal hier auf der Bühne mit meiner Trompete zu stehen. Mein Bruder spielt Tuba und darf schon mitspielen. Ich spiele noch im Jugendorchester ‚Hit Kids‘.“

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