Motorradlärm im Nationalpark: Was tun?

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Nordeifel. Der Arbeitskreis Ökologie des Fördervereins Nationalpark Eifel hat sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Lärm im Nationalpark auseinandergesetzt. Teilweise sieht der Förderverein auch die touristische Entwicklung gefährdet.

So ist es beispielsweise auf dem Kermeterrücken kaum möglich, Stille in der Natur zu erfahren. Als Hauptverursacher stellt Uwe Schröder, Sprecher des Arbeitskreises, einige Motorradfahrer heraus. „Tatsächlich sind es nicht alle Motorradfahrer, die den Lärm verursachen, sondern nur geschätzte fünf Prozent, die ihre Auspuffanlagen manipulieren, erheblich zu schnell fahren, rasant anfahren und beschleunigen und durch ähnliches Fehlverhalten für eine erhebliche Belästigung und Beeinträchtigung der Natur verantwortlich sind.”

„Ein erster Schritt wäre schon, wenn die Polizei verstärkt die Fahrer mit in Deutschland unzulässiger Lärmzahl verstärkt kontrollieren würde”, ergänzt Aggi Majewsky, Geschäftsführerin des Fördervereins. Leider sind diese Kontrollen nur durch die Polizei und nicht durch die Ordnungsämter zu leisten. Hier scheint eine stärkere Kontrolle am Personalmangel zu scheitern. Dabei würde sich eine stärkere Kontrolle zügig bei den entsprechenden Fahrern herumsprechen und für mehr Disziplin bei den Bikern führen.

Vorfälle melden

Auf jeden Fall besteht erheblicher Handlungsbedarf. Nicht nur die Natur leidet unter dem Lärm, auch die Erwartungshaltung der Besucher an eine ruhige, ungestörte Natur kann teilweise im Nationalpark Eifel nicht erfüllt werden. Um diesen Eindruck noch mal zu verdeutlichen, bittet der Förderverein Besucher, die sich durch den Lärm gestört fühlen sich direkt an den Förderverein Nationalpark Eifel zu wenden. Hier werden die Beschwerden gesammelt, ausgewertet und an die Nationalparkverwaltung, die zuständigen Kreise und Polizeibehörden weitergeleitet. Die Nationalparkverwaltung unterstützt dieses Vorhaben.
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